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Contwiger Gemeinderat stimmt Planung für Blumenstraße zu

Contwiger Gemeinderat stimmt Planung für Blumenstraße zu

Der Ausbau der Blumenstraße steht schon länger auf der Agenda des Contwiger Gemeinderates. Gestern Abend stellte Horst Wonka von Planungsbüro Wonka die Planung dem Gremium und einigen Anliegern vor.

Schon im vergangenen Jahr arbeitete das Ingenieurbüro Wonka an einem Plan zum Ausbau der Blumenstraße in Contwig . "Wir haben dann gebremst, bis wir im Frühjahr beschlossen haben, dass wir wiederkehrende Beiträge für den Straßenausbau einführen", sagte Bürgermeister Karlheinz Bärmann. Gestern Abend stellte Horst Wonka den Plan in der Gemeinderatssitzung vor, bei der auch Anlieger als Zuhörer anwesend waren.

Mit Bildern verdeutlichte der Planer die Notwendigkeit, die aus den 1950er Jahren stammende Straße auszubauen. Die 170 Meter lange Straße ist sehr steil. Erstmals sollen Gehwege an der Straße angelegt werden. Bei einer Zufahrt und bei drei Garagen gelänge es nicht. "Das ist zwar keine optimale Lösung", sagte Wonka. Aber es gebe keine bessere, ohne in Privateigentum einzugreifen.

Mit der Straße werden auch die Kanal- und Wasserleitungen erneuert. Wonka schlug zudem vor, dass ein Leerrohr verlegt werden soll. Der Bürgermeister möchte sogar zwei Leerrohre verlegen. Dabei hätten die Verbandsgemeindewerke signalisiert, dass sie die Rohre auf deren Kosten verlegt werden. "Die Werke können die Rohre dann später wieder verkaufen." Bärmann erwähnte, dass der Bewilligungsbescheid für Zuschüsse des Landes bereits vorliege. "Deshalb müssen wir noch in diesem Jahr mit der Arbeit beginnen."

Die Blumenstraße steht wie die Schulstraße oder der Dellenweg im Straßenausbauprogramm der gemeinde für die nächsten fünf Jahre. Die drei Straßen sind die ersten, die nach dem neuen System der wiederkehrenden Beiträge von allen Grundstücksbesitzern in Contwig und Stambach mitfinanziert werden. Nach dem Grundsatzbeschluss im Frühjahr stimmte der Rat bei zwei Enthaltungen von SPD-Ratsmitgliedern gestern Abend der Satzung zu. Darin ist festgelegt, dass die Gemeinde 35 Prozent der Kosten übernimmt. Den Rest zahlen die Eigentümer. Nach dem aktuellen Stand 20 Cent/Quadratmeter.