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Kommunalwahl: Christian Schwarz will Peter Lethen beerben

Kommunalwahl : Christian Schwarz will Peter Lethen beerben

(cos) Christian Schwarz, Familienvater einer fast schon erwachsenen Tochter und eines 15-jährigen Sohnes, will Ortsbürgermeister seines Heimatortes Riedelberg werden. Dem örtlichen Rat gehört der 46-jährige Hochschullehrer  seit 15 Jahren an.

Doch erst jetzt sei für ihn die Zeit gekommen, sich nicht allein als Ratsmitglied einzubringen, sondern als Ortsbürgermeister noch mehr Verantwortung zu übernehmen.

„Alles zu seiner Zeit ist meine Losung. Familie und berufliche Anspannung, die Arbeit hier an der Hochschule in Pirmasens haben in der zurückliegenden Zeit viel Kraft gekostet und es mir nicht erlaubt, das Ehrenamt des Ortsbürgermeisters anzustreben. Jetzt sind andere Voraussetzungen, jetzt stelle ich mich den Wählern meines Heimatortes,“ sagt Christian Schwarz

Würde es gelten, für seine Person ein Wahlplakat zu entwerfen, dann müsste darauf stehen: Offen, gemeinsam, transparent. Über alles reden und insbesondere auch die Meinung anderer tolerieren. „Ich engagiere mich gern, bin Riedelberger mit Haut und Haaren und habe das auch schon in der Vergangenheit unter Beweis gestellt“, sagt Christian Schwarz und kommt auf sein Engagement in der katholischen Kirchengemeinde und des Kirchenchores zu sprechen. „Musik liegt mir am Herzen, ich spiele gern Gitarre und freue mich immer wieder, wenn ich am Martinstag abends nach dem Umzug am Martinsfeuer mit der Gitarre spielen kann.“

Ideen was anzupacken ist, sollten die Bürger ihm das Vertrauen schenken, hat Christian Schwarz zuhauf. neben dem Substanzerhalt gebe es eine Reihe von Projekten. Dem Umgestalten des Dorfgemeinschaftshauses und der Bleibe für die örtliche Wehr räumt er dabei Vorrang ein. Zudem gelte es, die Wohnqualität der Riedelberger Bürger zu wahren. „Ich bin nicht grundsätzlich gegen Windräder, aber auf keinen Fall dürfen solche näher an den Ort heranrücken. Das ist sogar ein einstimmiger Beschluss im Ortsgemeinderat und den gilt es im weiteren Verfahren zu beachten.“ Soweit Absichten bestünden, im ausgewiesenen Vorranggebiet weitere Windräder zu errichten, müsste darüber geredet werden, doch auf keinen Fall dürften sie näher sein als die bereits errichteten.