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Konzert des Sängerbundes Contwig: Chorkonzert stimmte auf Weihnachten ein

Konzert des Sängerbundes Contwig : Chorkonzert stimmte auf Weihnachten ein

Der Männerchor und der Chor 2000 sangen in der Martin-Luther-Kirche in Contwig Weihnachtslieder.

Die Kirche war auch auf dem letzten Platz besetzt. „Das hatten wir nicht erwartet“, sagt Pfarrerin Silke Gundacker, „dieses Konzert ist eine wunderbare Einstimmung auf das kommende Fest, die Vorbereitungen waren doch phasenweise recht stressig“. Chorleiter Wolf-Rüdiger Schreiweis äußert sich ähnlich, fügt hinzu: „Wir sind gut vorbereitet und alle bestens bei Stimme“.

Die Erwartungen der Zuhörer waren hoch. Auch angesichts dessen, dass der Heilige Abend nur noch eine Nacht entfernt war. „Hell vom Turm die Glocken künden“, so das erste Lied vom Männerchor des Contwiger Sängerbundes. Ein gelungener Einstand. „Es ist ein Ros entsprungen“ folgt. Den Text des Liedes gibt es in einer katholischen, einer evangelischen und einer ökumenischen Fassung. Es bleibt, wie auch immer, eines der bekanntesten Weihnachtslieder, nicht nur im deutschsprachigen Raum. Der Männerchor insgesamt bringt die Stimmung gut rüber.

Bald stimmen alle Besucher in der Kirche „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ an. Darin wird uns Menschen versichert, dass wir nun im Himmelreich ewiglich leben werden.

Nach kurzer Umstellungspause betrat dann der Chor 2000 die Bühne, das Konzert nahm Fahrt auf, drang in etwas kompliziertere Technik ein, sang auch in mehreren Sprachen, im erfrischenden Kanon. Das zwingt zu besserem Zuhören, das erweitert den Klang, weckt neue Assoziationen, ist einfach lustvoll anzuhören.

Wenn jetzt der Schnee wieder leise rieselt, rieselt er schöner. Der Männerchor lässt ihn rieseln und gleich noch „Ein Stern strahlt in der dunklen Nacht“. Es folgt „O Tannenbaum“, von allen gesungen. Mit seinen treuen Blättern, die uns etwas lehren wollen. Und dann zum Abschluss noch einmal der Chor 2000. Insgesamt: Der Chorleiter hat wieder ein buntes und interessantes Programm zusammengestellt und einstudiert.

Auf die Frage, ob ihr, trotz ihrer Jugend, Chormusik gefalle, sagt Susanne Post aus Contwig: „Ich bin die Mutter meiner Tochter, die hier neben mir sitzt (beide lachen); doch uns gefällt die Musik, es ist kurzweilig, und man kommt ein bisschen in Stimmung, wir singen auch zuhause gern.“ Darauf singen nun wieder alle „O du fröhliche“, freue Dich o Christenheit.