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Buswendeschleife: Arbeiten laufen auf Hochtouren

Buswendeschleife: Arbeiten laufen auf Hochtouren

Lambsborn. Unzählige Diskussion wurden geführt, Pläne geschmiedet und zuletzt nur noch auf die Förderung gewartet. Jetzt ist es soweit. Die Grobtrassierung der Wendeschleife ist bereits erfolgt. Auf Hochtouren laufen die Arbeiten für Wasserversorgung und Entwässerung. 190 000 Euro soll alles kosten. Daneben will die Gemeinde ein kleineres Baugebiet erschließen

Lambsborn. Unzählige Diskussion wurden geführt, Pläne geschmiedet und zuletzt nur noch auf die Förderung gewartet. Jetzt ist es soweit. Die Grobtrassierung der Wendeschleife ist bereits erfolgt. Auf Hochtouren laufen die Arbeiten für Wasserversorgung und Entwässerung. 190 000 Euro soll alles kosten. Daneben will die Gemeinde ein kleineres Baugebiet erschließen. Vorkehrungen dafür werden beim Kanal und der Wasserversorgung getroffen.Es habe fast den Anschein gehabt, als sei es die endlose Geschichte, "eine Sache, die wir nicht realisieren könnten", scherzt Ortsbürgermeister Rudi Molter und ist hocherfreut, dass endlich gearbeitet wird. "Jetzt sieht man sogar schon die Konturen der Wendeschleife und eine grobe Schotterung ist auch bereits eingebaut."

Alles war unter Dach und Fach. Die Genehmigungen zum Bau der Buswendeschleife am Ortsausgang Richtung Bechhofen lag vor, die Finanzierung sicher abgesprochen. "Wir mussten einfach warten, bis sich der Landtag konstituiert hatte und die neuen Minister ihre Arbeit aufnahmen. Das hat jetzt doch etwas länger gedauert als vorher angenommen. Aber jetzt ist das alles salopp gesagt Schnee von gestern. Alle Beteiligten sind froh, dass endlich gebaut und gearbeitet wird." Jetzt nimmt das Projekt Formen an. Eines war sicher. Ohne die finanzielle Unterstützung des Landes konnte die kleine Ortschaft im Lambsbachtal diese wichtige Maßnahme nicht stemmen. Andererseits duldete das Vorhaben eigentlich keinen längeren Aufschub. Schließlich ging es um die Verkehrssicherheit der Schüler und die des allgemeinen Verkehrs in der Ortsmitte. Molter erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Wendesituation der Schülerbusse rechtlich unzulässig sei. Die Busse fahren rückwärts in die Bergstraße, um dann die Schulkinder weiter zu befördern.

"Die Gemeinde ist Eigentümerin des Geländes, auf dem wir die Buswendeschleife bauen wollen", erläutert Rudi Molter. Vorarbeiten für eine künftige Baulanderschließung im Bereich der Buswendeschleife sind notwendig, weil hier der tiefste Geländepunkt für die spätere Entsorgung des Baugebiets "Am Kirchberg" liegt. Parallel dazu wird auch der Anschluss für die Wasserversorgung vorgenommen. Im Flächennutzungsplan ist dieses Baugebiet bereits festgeschrieben. Bis zu 17 Bauplätze könnten entstehen, doch Rudi Molter ist mit dem Rat darin einig, dass nur eine ganz behutsame Gebietserschließung trotz etlicher Anfragen von Bauwilligen möglich ist. cos