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Bürgerzentrum bleibt Schwerpunkt in Althornbach

Bürgerzentrum bleibt Schwerpunkt in Althornbach

Das Bürgerzentrum ist weiter der größte Posten im Doppelhaushalt 2016/17 der Gemeinde Althornbach . Rund 665 000 Euro sind für das fast abgeschlossene Projekt in diesem Jahr in den Etat eingestellt, erläuterte Martin Deßloch von der Kämmerei der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land das Zahlenwerk in der Sitzung. Der Zaun am Kindergarten (8000 Euro), ein neuer Rasentraktor (8000 Euro) und der Ausbau des Wirtschaftswegs Bödinger Weg (130 000 Euro) in diesem Jahr und die Erneuerung der Wege auf dem Friedhof (50 000 Euro im Jahr 2017) sind eingeplant.

Auch, wenn die Gemeinde mehr Wünsche hätte und es auch einen Bedarf gebe, wie Bürgermeisterin Ute Klein sagte, könne die Gemeinde im Moment nur ihre "Pflichtaufgaben" angehen. Angesichts der Finanzprognose bis 2019 sei nicht mehr drin, erklärte Deßloch. Eine Gewerbesteuer-Rückzahlung an einen Betrieb auf dem Gelände des Flughafen-Zweckverbands nannte die Bürgermeisterin als Grund für die zurückhaltende Planung. Wobei der Haushalt ein Volumen von rund zwei Millionen Euro (2016) und 1,4 Millionen Euro (2017) hat. Der Rat stimmte einstimmig dem Doppelhaushalt zu.

Bis vor einigen Jahren zeichnete die Ortsgemeinde langjährige Ratsmitglieder mit einem Kupferteller aus. "Die Teller sind inzwischen alle vergeben", sagte die Bürgermeisterin. Statt der Teller gibt es künftig neben den Ehrennadeln eine kleinere Nachbildung der Stele, die am Ortseingang steht. Für 20-jährige Mitgliedschaft eine 21,5 Zentimeter große Ehrenskulptur und für 30-jährige Mitgliedschaft eine rund 27 Zentimeter große Skulptur.

Unter neu gepflanzten Bäumen soll ein Urnengrabfeld angelegt werden. Diese Möglichkeit muss in der Friedhof- und der Friedhofsgebührensatzung festgelegt werden. Bei einer Sitzung der Fraktionen habe man gemerkt, dass die Satzung insgesamt angepasst werden müsse, erklärte Klein.