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Bürgerinitiative sucht den Schulterschluss

Bürgerinitiative sucht den Schulterschluss

Winterbach. Noch ist nichts entschieden. Das ist die Botschaft, die von der ersten Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative zur Erhaltung der Verbandsgemeinde Wallhalben in Winterbach ausgeht. "Es gibt eine echte und reelle Chance, die Verbandsgemeinde zu retten", erklärte deren Vorsitzender Karl Walter Lenhard

Winterbach. Noch ist nichts entschieden. Das ist die Botschaft, die von der ersten Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative zur Erhaltung der Verbandsgemeinde Wallhalben in Winterbach ausgeht. "Es gibt eine echte und reelle Chance, die Verbandsgemeinde zu retten", erklärte deren Vorsitzender Karl Walter Lenhard. Während der jüngsten Diskussion seien unterschiedliche Interessen hervorgegangen. "Für den Erhalt sind aber alle", stellte Lenhard klar. Falls aber der "schlimmste Fall eintrete" sei klar, dass Winterbach nach Zweibrücken-Land möchte. Der Chef der Bürgerinitiative betonte, dass das Dorf für die Verbandsgemeinde Wallhalben eine wichtige Bedeutung habe und auch so behandelt werde: "Bei Zweibrücken-Land ist es nur das fünfte Rad am Wagen." Er erinnerte daran, dass dann auch enorme Kosten auf die Gemeinde zukommen würden. So sei die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land verschuldet, müsse ihre Kläranlagen erneuern und die Wasserversorgung modernisieren. All dies sei in Wallhalben schon geschehen. Außerdem müsse Winterbach eine weitaus höhere Umlage bezahlen. So werde die Erhöhung der Umlage des Landkreises von Zweibrücken-Land von 4,5 Prozent nur um einen Prozentpunkt ausgeglichen. Wallhalben werde den Gemeinden das Geld voll zur Verfügung stellen."Alles was man uns vorwirft ist, dass wir keine 12 000 Einwohner haben", sagte Lenhard. Der Vorsitzende erinnert daran, dass es im Bezug auf Fusionen bis zum 30. Juni 2012 eine Freiwilligkeitsphase gebe. Die Verbandsgemeinde Wallhalben wolle selbstverständlich mit anderen Kommunen kooperieren: "Eine Auflösung kommt für uns aber nicht in Frage." Eine Vorentscheidung sei die Landtagswahl im kommenden Jahr. Hier hätten alle Oppositionsparteien signalisiert, dass sie gegen zwangsweise Fusionen seien.