Ortsgemeinderat Althornbach : Leuchten für Bürgerhaus-Parkplatz

Die Beleuchtung soll gemeinsam mit der im Rest von Althornbach gesteuert werden.

Das neue Zentrum in der Dorfmitte von Althornbach geht immer mehr seiner Vollendung entgegen. Ortsbürgermeisterin Ute Klein wird dann nicht mehr an verantwortlicher Stelle stehen. Kein Hinderungsgrund jedoch dafür zu sorgen, dass es mit den Schlussarbeiten weiter vorangeht. Die passende Beleuchtung beim großen Parkplatz vor dem Bürgerhaus ist jetzt ein solcher Punkt in der noch möglichen Ratssitzung des Ortsgemeinderates in seiner alten Zusammensetzung gewesen. Und der sprach sich einstimmig für die Installation von Leuchten aus.

„Wir müssen allerdings das alles genau mit der Denkmalschutzbehörde abstimmen“, sagte die scheidende Ortsbürgermeisterin Klein im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur, denn das neue Dorfzentrum mit Bürgerhaus steht unter Denkmalschutz.

Neben dem Ja zu stilvollen Leuchten waren die Ratsmitglieder auch dafür, dass eine Gleichschaltung der Parkplatzbeleuchtung mit der allgemeinen Straßenbeleuchtung im Ort erfolgt. Das sei sinnvoll, weil in einem solchen Fall keine gesonderte Zeitschaltung installiert werden müsse. Damit auch auswärtige Besucher das Bürgerhaus schnell finden, sollen entsprechende Hinweisschilder angeschafft und installiert werden. Restliche Pflasterarbeiten müssen erledigt werden. Zu Pflastern ist ein Bereich zwischen Vorderhof und den hinteren Parkplätzen. Zudem soll eine Ausschilderung für die Grundschule, den Kindergarten „Storchennest“, Friedhof, Vereinsheime und die Dorfkirche erfolgen.

Den Auftrag für die Beschilderung haben die Ratsmitglieder einstimmig gefasst. Ob am neuen Bürgerhaus selbst der passende Hinweis auf die Einrichtung angebracht werden kann, ist im Augenblick noch unklar. Ute Klein: „Wir haben hier den Denkmalschutzgedanken, da müssen wir mit der Fachbehörde noch die Details abklären. Im Grundsatz sind die Ratsmitglieder aber dafür.“

Beim Kindergarten gibt es durchsichtige Kuppeln, die nicht allein architektonisch ansprechend sind, sondern auch für passenden Lichteinfall sorgen. Doch wie jede Medaille zwei Seiten hat, gibt es mit diesen Oberlichtern auch im Sommer Probleme. Letztes Jahr habe in den heißen Sommertagen dort eine Gluthitze geherrscht und den Kindern wie dem Personal Probleme beschert. Jetzt soll nach anderen Lösungen gesucht werden. Das Bauamt der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land erhielt den Auftrag, entsprechende Arbeiten auszuschreiben. Das betrifft auch undichte Fenster.

Gleiches gilt für das Gemeindeanwesen, das die Schützen bis vor noch nicht allerzu langer Zeit mit Leben erfüllten. Das Schützenhaus ist einst Bahnhofsgebäude gewesen, die Luftgewehrsportler hatten es mit viel Arbeitseinsatz zu ihrer Sportstätte umgestaltet. Jetzt gibt es den Schützenverein nicht mehr, die Unterhaltspflicht liegt deshalb bei der Gemeinde als Eigentümerin. Die Arbeiten zur Dachsanierung sollen gleichfalls ausgeschrieben werden, ehe es zu einer weiteren Entscheidung kommen kann.