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Bereitschaftsdienst ins Nardini-Klinikum

Bereitschaftsdienst ins Nardini-Klinikum

Zweibrücken. "Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hat sich entschieden, dass die Bereitschaftsdienstzentrale für Zweibrücken ins Nardini-Klinikum St. Elisabeth kommt", sagt Dr. Jean Claude Pecqueux. Der Zweibrücker Urologe ist der örtliche Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz

Zweibrücken. "Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hat sich entschieden, dass die Bereitschaftsdienstzentrale für Zweibrücken ins Nardini-Klinikum St. Elisabeth kommt", sagt Dr. Jean Claude Pecqueux. Der Zweibrücker Urologe ist der örtliche Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz. Ende Januar besichtigte die KV die beiden Krankenhäuser in Zweibrücken (wir berichteten).Nach Aussage von Pecqueux sei es Wunsch der KV, dass die Bereitschaftszentrale zum 1. Oktober öffnet. Davor seien aber noch organisatorische Fragen zu klären, sagt der Zweibrücker Arzt. Hintergrund ist die Umstellung des ärztlichen Bereitschaftsdiensts im ganzen Land auf Bereitschaftsdienstzentralen. Grundlage hierfür ist die Notfalldienstordnung des Landes (wir berichteten). Im Moment geschieht der Notfalldienst in den Praxen der Ärzte.

Künftig gibt es eine zentrale Anlaufstelle für alle Menschen, die außerhalb der Praxisöffnungszeiten einen Arzt brauchen. Und zwar mittwochs ab zwölf bis donnerstags acht Uhr, freitags ab 18 bis montags acht Uhr oder an Feiertagen. Im St. Elisabeth Krankenhaus in Zweibrücken sollen drei, vier Untersuchungszimmer eingerichtet werden. Dort ist ein Arzt in der Dienstzeit anwesend. Zum Bereitschaftsdienst gehört auch ein Arzt, der Hausbesuche macht. Den Bereitschaftsdienst teilen sich die fast 60 Ärzte aus Zweibrücken, Hornbach und Kleinsteinhausen.

Die Pressestelle der KV Rheinland-Pfalz wollte gestern "nicht bestätigen, was nicht vertraglich unter Dach und Fach ist". Die Pressesprecherin des Nardini Klinikums, Melanie Müller von Klingspor, war überrascht über die Entscheidung. Sie wollte vor einer offiziellen Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung keine Stellungnahme abgeben.