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Bei Drogenrazzia möglichen Verstoß gegen Waffengesetzt festgestellt

Cannabis und selbst gebastelte Langwaffen bei 49-Jährigem in Zweibrücken-Land entdeckt : Drogen-Bauer hat Waffen wie bei „Mad Max“

Kriminalpolizei macht Zufallsfund bei 49-jährigem Marihuana-Produzenten aus Zweibrücken-Land.

Wegen einer Lieferung von Produkten zum Cannabis-Anbau war ein 49-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land den Rauschgiftfahndern der Kriminalinspektion Pirmasens ins Visier geraten.

Als daraufhin vergangene Woche Donnerstag das Wohnhaus des Verdächtigen durchsucht wurde, „machten die Ermittler große Augen“, berichten die Staatsanwaltschaft Zweibrücken und die Polizeidirektion Pirmasens in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Neben einem Raum, in dem eine professionelle Indoor-Anlage zur Aufzucht von Cannabis-Pflanzen installiert war, fanden die Beamten eine größere Menge an geerntetem Marihuana in Einmachgläsern. Als „Zufallsfund“ wurden bei dem Verdächtigen, der ausgebildeter Metallbauer ist, selbstgebaute Waffen größeren Kalibers sowie eine größere Anzahl an Munition verschiedenen Kalibers vorgefunden und sichergestellt.

„Offensichtlich hatte der Mann Original-Waffenteile und selbst hergestellte Waffenteile zu ,sehenswerten’ Langwaffen konstruiert, die Waffen aus dem Science-Fiction-Film ,Mad Max’ ähnlich sind“, schreiben Polizei und Staatsanwaltschaft. Weitere waffentechnische Untersuchungen sollen zeigen, ob die selbst gebauten Waffen auch funktionsfähig sind und ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorliegt.