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Beck: 632 Millionen Euro für die Region

Beck: 632 Millionen Euro für die Region

Dellfeld. Ministerpräsident Kurt Beck traf das Herz der Sozialdemokraten bei der Versammlung des SPD-Unterbezirks Zweibrücken-Pirmasens in Dellfeld. Nach seiner Rede erhoben sich die Genossen zum langanhaltenden Applaus. Sowohl seine Anmerkungen zur Bundes- als auch zur Landespolitik wurden von der Parteibasis durch spontanen Beifall unterstrichen

Dellfeld. Ministerpräsident Kurt Beck traf das Herz der Sozialdemokraten bei der Versammlung des SPD-Unterbezirks Zweibrücken-Pirmasens in Dellfeld. Nach seiner Rede erhoben sich die Genossen zum langanhaltenden Applaus. Sowohl seine Anmerkungen zur Bundes- als auch zur Landespolitik wurden von der Parteibasis durch spontanen Beifall unterstrichen. So stellte Beck fest, dass sich sehen lassen könne, was mit Unterstützung der Landesregierung in der Region Südwestpfalz auf den Weg gebracht worden sei. Dabei habe die Landesregierung immer denen geholfen, die der Hilfe bedurften. Von 1997 bis 2009 seien 632 Millionen Euro in den Landkreis Südwestpfalz sowie die Städte Zweibrücken und Pirmasens geflossen. Dabei nannte Ministerpräsident Beck unter anderem die Fachhochschule oder den Flughafen. "Wer etwas anderes erzählt, wie es die CDU tut, der hat was nicht mitbekommen!" Und zur Aussage der FDP, dass die SPD den Ausbau der Bundesstraße 10 stoppe, sagte Beck: "Das ist blanker Unsinn. Die B 10 wird Schritt für Schritt ausgebaut!"Kurt Beck klagte die Banken an, wo weiter Geld "rausgeschmissen" werde. Auf der anderen Seite würden CDU- und FDP-Politiker, statt die Spekulationen mit einer Steuer zu unterbinden, die kleinen Leute zum Sparen auffordern oder vorschlagen, bei der Bildung zu sparen. Beck: "Da muss man wütend werden." Genau so ärgerlich findet Beck, dass die CDU in der größten Krise "nichts anderes zu tun hat als Machtspielchen."Auch der SPD-Unterbezirksvorsitzende Kurt Pirmann beklagte den Zustand der Regierung. Dabei zitierte der Verbandsbürgermeister vollständig den Artikel des Pfälzischen Merkur in der gestrigen Ausgabe: "Angela Merkel umzingelt von Parteifreunden. Dem ist nichts hinzuzufügen." Beck dankte Lydia Westrich, die die Region 19 Jahre im Bundestag "sehr gut" vertreten habe mit der Ehrenplakette der rheinland-pfälzischen SPD. Westrich bedauerte, dass es Sabine Wilhelm nicht in den Bundestag geschafft hat. "Ich möchte nicht vorgreifen. Aber ich empfehle, dass Sabine Wilhelm noch einmal antritt."