Neues Baugebiet : Erschließung bis Mitte Mai abgeschlossen

In Kleinsteinhausen entsteht derzeit ein neues Baugebiet mit 7000 Quadratmetern.

(cos) Neun Bauplätze werden derzeit oberhalb der Ortsstraße „Buchhecke“ in Kleinsteinhausen von der Firma A. und B. Staab aus Schmitshausen erschlossen. Die Erschließungsarbeiten könnten bis Mitte Mai abgeschlossen sein. Die Witterung und insbesondere der regenreiche Herbst und die Frühjahrsmonate sorgten für Unmut. Der lehmige Bauuntergrund ließ keine Arbeiten zu. Seit gut vier Wochen aber ziehen die Bauarbeiter den „Karren aus dem Dreck“, um bei der bildhaften Sprache zu bleiben. Bis Mitte des kommenden Monats sollen die Arbeiten beendet sein.

„Vom ersten Tag meines Amtsantritts wollte ich dieses Baugebiet. Es hat vieler Gespräche bedurft. Nicht immer stieß ich mit meinen Überlegungen offene Türen ein. Doch wie es ausschaut, haben sich alle Anstrengungen gelohnt. Wir geben jungen Familien die Möglichkeit, sich ihre eigenen vier Wände in ihrer Heimatgemeinde zu schaffen. Das ist unser Ziel gewesen, bald ist es soweit“, sagt die Ortsbürgermeisterin Martina Wagner und lobt die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Erschließungsträger, der Baufirma Staab aus Schmitshausen.

„Hätte es besser laufen können?“ Berthold Staab sagt ja, hat dabei aber nur die mehr als widrigen Witterungsverhältnisse vom Herbst letzten Jahres bis zu diesem Frühjahr im Sinn. Das Baugebiet „Buchhecke in Kleinsteinhausen hat schweren Lehmboden als Bauuntergrund. Beim Baustellengespräch erinnern sich die Mitarbeiter noch gut daran, wie allein das Fahren mit dem Radlader nicht mehr möglich gewesen sei.

So richtig los mit den Bauarbeiten ging es dann vor gut vier oder sechs Wochen. Dann sei allerdings alles ratzfatz gegangen. Für den 8. Mai sei bereits das Asphaltieren des Anbindungstraßenstücks zur Buchheckenstraße geplant. Bis Ende Mai sind wohl auch die Arbeiten mit dem Verlegen der Verbundsteine in der Erschließungsstraße abgeschlossen. Im Straßenuntergrund längst verlegt sind die Leitungen für die Wasserversorgung, den Regenwasser- und Schmutzwasserkanal. Auch das Stromkabel ist unterirdisch verlegt, die Masten der Straßenleuchten sind bereits gesetzt. Ein Leerrohr für schnelles Internet vorgesehen.

Die Krönung für alles ist jedoch, das freut den Erschließungsträger und die Ortsbürgermeisterin gleichermaßen: Sämtliche neun Baugrundstücke konnten bereits an Bauwillige verkauft werden. Berthold Staab: „Die Ortsbürgermeisterin Martina Wagner ist nicht allein in der Sache Baulanderschließung sehr hartnäckig und engagiert gewesen. Diese Erfahrungen musste ich für meine Person zudem beim Aushandeln des Erschließungsvertrages machen. Aber, das ist der Ortsbürgermeisterin hoch anzurechnen, sie hat sich schon im Vorfeld um die Bauinteressierten gekümmert und das zahlte sich insgesamt positiv aus. Gleich mit dem Arbeitsbeginn gab es sieben konkrete Interessierte für einen Bauplatz, die restlichen beiden Plätze konnte in der Phase der Erschließung veräußert werden.“

Das Baugebiet mit der einen Erschließungsstraße hat eine Größe von rund 7000 Quadratmetern. Die Straße wurde im Charakter einer „Spielstraße“ angelegen, hat also keine zusätzlichen Bürgersteige. Martina Wagner und die verantwortlichen Ratsmitglieder sehen darin eine besondere Aufwertung des kleinen Baugebietes.

Das Verbundsteinpflaster dieser Erschließungsstraße, es wird derzeit verlegt, hat einen erdbraunen Farbton. Die Anlageteilen für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung wurden allesamt nach den Vorgaben der Verbandsgemeindewerke Zweibrücken-Land verlegt und eingebaut. Individuell ist die Auswahl der Grundstücksgröße gewesen. Sie reichte von einem 500 Quadratmeter großen Grundstück bis zum Grundstück mit einer Buchgröße von 1000 Quadratmetern.