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Baugebiet Am Bohnrech in Contwig erhält schattigen Spielplatz

Ortsgemeinderat Contwig : Spielplatz für Neubaugebiet am Bohnrech

Landschaftsarchitekt Stefan Laport hat dem Contwiger Gemeinderat den Entwurf vorgestellt.

Über 200 Bauplätze zählt das Baugebiet Bohnrech in Contwig. „Dabei sind viele junge Familien. Da macht ein Spielplatz Sinn“, sagte der Landschaftsarchitekt Stefan Laport. Der Contwiger Gemeinderat war offensichtlich der gleichen Auffassung und beauftragte Laport, mit seiner Planung für den Spielplatz fortzufahren. „Wenn das läuft wie gewünscht, können wir den Spielplatz im Herbst 2020 einweihen“, schätzte Ortsbürgermeister Karlheinz Bärmann (CDU).

Das Gelände ist rund 1350 Quadratmeter groß und liegt zwischen den Häusern. „Der Spielplatz soll auch ein Treffpunkt für die Anlieger sein“, erläuterte Laport sein Konzept. In drei „Inseln“ werden Spielbereiche für kleinere und größere Kinder geschaffen. Dem Landschaftsarchitekt war bei der Planung wichtig, dass viele Bäume gepflanzt werden. „Ein Spielplatz braucht auch Schatten.“

Der Gemeinderat hatte in Gesprächen seine Wünsche für die Ausstattung vorgetragen, die Laport dann in seinem Plan aufgenommen hat. So kommt in den Bereich für die größeren Kinder ein Kletterturm, bei den kleineren gebe es ebenfalls ein Klettergerät und Wipptiere. Am Rand der Spielbereiche werden Bänke aufgestellt, wie die Spielgeräte ebenfalls aus Holz. David Betz (SPD) schlug vor, statt einer Torwand ein Tor aus Metall aufzustellen. Doch der Rat sprach sich für eine Torwand aus. Laport schätzt die Kosten auf 113 000 Euro.

Der Rat stimmte zu, dass die Spielgeräte für 45 000 Euro bei der Firma Seibel (Hinterweidenthal) gekauft werden. Die Firma Seibel erhielt auch den Auftrag über 35 000 Euro für die Spielgeräte im Kindergarten Stambach.

Für den Kindergarten wurden zudem die Bodenbelagsarbeiten an die Firma Karagus aus Viernheim (25 000 Euro), die Fliesen-, Platten und Natursteinarbeiten an die Firma Klink aus Utzweiler (31 000 Euro), die Putz-, Stuck- und Trockenbauarbeiten an Hahn & Weis aus Idar-Oberstein (93 000 Euro), den Kanalhausanschluss an die Firma Staab aus Schmitshausen (92 000 Euro) und die Wandschutzplatten an die Firma Strobel aus Contwig (1200 Euro) zu vergeben.

Der evangelische Kindergarten Contwig erhält 1730 Euro Zuschuss für Schallschutzmaßnahmen, rutschhemmende Fuußbodenbeläge und ein Fingerschutzsystem.