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Battweiler Dorffest erfolgreich reanimiert

Battweiler Dorffest erfolgreich reanimiert

Nach drei Jahren Pause gab es jetzt in Battweiler wieder ein zünftiges Dorffest zwischen der Konrad-Loschky-Halle, dem Dorfgemeinschaftshaus und der Feuerwehrbleibe. Reanimiert hatte das Fest Sebastian Bayer.

Totgesagte leben bekanntlich länger. So jedenfalls will es eine alte Volksweisheit wahrhaben und für das diesjährige Battweiler Dorffest galt die Aussage allemal. Auf dem freien Platz vor den öffentlichen Gemeindegebäuden herrschte an beiden Veranstaltungstagen ein buntes Treiben. Dabei war es keineswegs nur ein Fest für die jüngeren oder sich jung fühlenden Dorfbewohner. Es lockte Besucher aller Altersgruppen aus den umliegenden Ortschaften an.

Die Bemühungen und Anstrengungen hätten sich gelohnt, stellte der 27-jährige Großhandelskaufmann Sebastian Bayer fest, der seit einem halben Jahr beim Förderverein "Dorfgemeinschaft" das Sagen hat und neuen Schwung in die erstarrten Strukturen brachte. Auf jeden Fall ist es seinem Bemühen wesentlich zu verdanken, dass zum einen überhaupt wieder ein Dorffest gefeiert wurde und das mit ziemlich vielen Helfern. Von Feuerwehr, Sportverein, Pfälzerwäldlern, Straußbuben, Reitverein und dem Kindergarten kamen die 70 bis 80 Ehrenamtler, welche die beiden Festtage ermöglichten. Ohne deren Engagement laufe nichts, stellte Bayer im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur noch vor dem letzten Dorffestschoppen fest und freute sich berechtigt, dass alles bestens klappte. Mit Strohbündel zum Sitzen und Maisstängeln als Zier versuchten die Organisatoren zudem, ein gewisses Flair auf den Festplatz zu zaubern und damit die vielen Besucher zusätzlich zum längeren Verweilen zu animieren. "Klää unn gemiedlich", stellte beispielsweise Fritz Brill aus Contwig fest, der gleich mit einer gesamten Wandergruppe über den Berg nach Battweiler gepilgert kam und dort vergnügte Stunden verlebte.