"Basta"-Politik beim EBZ

Fischtreppe"Basta"-Politik beim EBZZu "Fischtreppe an der Schließ wird nicht kleiner" (Merkur vom 17. Februar)Eher arrogant als genervt, so erinnere ich mich beim EBZ an die Stimme am Telefon in der Vorweihnachtszeit. Für Hilfe bei meinem damaligen Anliegen schien dort in diesen Tagen nur der Chef persönlich zuständig zu sein

Fischtreppe

"Basta"-Politik

beim EBZ

Zu "Fischtreppe an der Schließ wird nicht kleiner" (Merkur

vom 17. Februar)

Eher arrogant als genervt, so erinnere ich mich beim EBZ an die Stimme am Telefon in der Vorweihnachtszeit. Für Hilfe bei meinem damaligen Anliegen schien dort in diesen Tagen nur der Chef persönlich zuständig zu sein. Ein Zuhören fand nicht statt, lediglich die stereotype Aussage "Dann wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten" klang aus der Hörmuschel wie Hohn. Warum ich heute mit solchen "ollen Kamellen" komme? Nun, ein Bericht über die Fischtreppe hat meine Erinnerung aufgefrischt. Auch hier wird gebetsmühlenhaft die eigene Stärke aufgezeigt. Es wäre doch gelacht, wenn auch andere Meinungen Gehör finden sollten. "Die Fischaufstiegsanlage an der Schließ wird nicht kleiner." Basta - möchte man folgen lassen. Die Firma Pallmann kann durch den Bau einer "großen" Fischtreppe weniger Strom erzeugen. Dafür bekommt sie ja pro Kilowattstunde mehr Geld. Basta! Dass in der Argumentation das Geld - zumindest vordergründig - gar keine Rolle gespielt hatte, sondern dass dadurch weniger "sauberer" Strom erzeugt werden kann, ist für den Vorstandsvorsitzenden der EBZ nicht erwähnenswert. Auch weiß er über den Fischbestand des Schwarzbaches besser Bescheid. Es gibt Barben. Basta! "Die Firma könne ja im Genehmigungsverfahren ihre Bedenken vorbringen". Basta! Will man so Ideen und kritische Stimmen entsorgen? Hans-Jürgen Als, Zweibrücken