Ausbauarbeiten liegen im Zeitplan

Rieschweiler-Mühlbach. Voll im Zeitplan liegen die Ausbauarbeiten am Haltepunkt Rieschweiler. Der Bahnsteig ist bereits auf das neue Geländeniveau angehoben, das Fundament zum offenen Wartehäuschen für die Bahnreisenden betoniert und in seinen Ausmaßen sichtbar. Trotz der Bauarbeiten geht der Betrieb weiter. Zu Behinderungen kam es bisher nicht

Rieschweiler-Mühlbach. Voll im Zeitplan liegen die Ausbauarbeiten am Haltepunkt Rieschweiler. Der Bahnsteig ist bereits auf das neue Geländeniveau angehoben, das Fundament zum offenen Wartehäuschen für die Bahnreisenden betoniert und in seinen Ausmaßen sichtbar. Trotz der Bauarbeiten geht der Betrieb weiter. Zu Behinderungen kam es bisher nicht. Dass die Firma Schleis aus Oberwesel viel Erfahrung im Umgestalten von Bahnsteigen und Haltepunkten habe sei erkennbar, stellt der Ortsbürgermeister von Rieschweiler-Mühlbach, Heino Schuck, fest und ist mit dem verantwortlichen Bauleiter Karl-Heinz Faber vom zuständigen Ingenieurbüro Schönhofen aus Kaiserslautern der Meinung, dass bis zu den Weihnachtsfeiertagen die Arbeiten am Haltepunkt Rieschweiler soweit abgeschlossen sind. "Vor allem ältere Menschen, Behinderte und Mütter mit Kleinkinder oder Kinderwägen wird die Baumaßnahme zugute kommen", stellt Schuck fest und verweist darauf, dass durch das Umgestalten des Bahnsteigs an den beiden Haltepunkt ein ganz wesentlicher Beitrag zum Mobilität geleistet wird. Ebenerdig können nunmehr nämlich die Triebwagen der Deutschen Bahn bestiegen werden, was eine wesentliche Erleichterung für alle ist und eigentlich zum heutigen Standard zählt - allerdings auch die Ortsgemeinde Rieschweiler-Mühlbach eine Stange Geld kostet. Denn trotz der finanziellen Hilfe des Landes bleiben an der Ortsgemeinde weit mehr als 100000 Euro bei den Baukosten und zusätzlich die Planungskosten hängen. "In der Hinsicht hätte ich mir eine Anerkennung als überregionaler Haltepunkt gewünscht", sagt Ortbürgermeister Schuck, denn in einem solchen Fall wäre bei der Förderung hinzugerechnet worden. "Hier steigen schließlich nicht nur Dorfbewohner aus den beiden Ortsteilen zu, sondern auch Bahnkunden aus den Nachbarorten Reifenberg, Maßweiler oder Petersberg." Das Umgestalten der beiden Haltepunkte geht mit technischen Umstellungsmaßnahmen der Deutschen Bahn einher. Die nämlich wird zum 14. Dezember im gesamten Westpfalznetz nur noch Triebwagen einsetzen, die auf das neue Höhenmaß der Steige ausgelegt sind. "Das sind 55 Zentimeter über dem höchsten Schienenpunkt", so Schuck. cos