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Arbeiten für Bau der neuen Bürgerhalle sind angelaufen

Arbeiten für Bau der neuen Bürgerhalle sind angelaufen

Ins neue Dorfzentrum mit Bürgerhalle will Althornbach 1,8 Millionen Euro investieren. In den ersten Bauabschnitt mit Bürgerhalle allein 1,2 Millionen. Vorbei ist die Zeit des Pläneschmiedens und der Debatten: Jetzt wird gebaut.

Unspektakulär haben die Arbeiten für das Millionenprojekt in der alten Dorfmitte von Althornbach begonnen. Gegenüber dem Dorfgemeinschaftshaus, auf "Freyer'sch Hof" schafft sich die Gemeinde für die Bürger ein neues Zentrum. Insbesondere der Mangel an einer geeigneten Versammlungsstätte animierte die Kommune, diesen neuen Weg zu gehen. Direkt in der Nähe der alten Dorfschule wird auf dem früheren Hofgelände der Kirchenschaffnei Zweibrücken das neue Zentrum aus dem Boden gestampft. Bis auf die Inneneinrichtung der neuen Bürgerhalle sind alle Gewerke bereits ausgeschrieben und vom Ortsgemeinderat vergeben.

Einfach haben es sich die Ratsmitglieder mit ihren Entscheidungen nicht gemacht, wie Ortsbürgermeisterin Ute Klein im Gespräch mit dem Merkur betont und dabei daran erinnert, welche Ziele die Ortsgemeinde dem Rotstift opfern musste. "Das Land als großer Förderer des Vorhabens hat uns diesbezüglich schon manches abgerungen, doch die auch mit den Bürgern diskutierte Planung lässt es ohne Einschränkungen zu, dass die Bürgerhalle so genutzt werden kann, wie wir uns das vorstellen."

Die "gute Stube" der Ortsgemeinde wird nach ihrer Fertigstellung beispielsweise Platz für rund 220 Konzertbesucher bieten. Diese Zahl verringere sich in vertretbarem Maß, wenn neben den Stuhlreihen noch Tische in die geräumige Halle kommen. Das sei noch immer ausreichend, sagt Ute Klein. Die Bürgermeisterin zeigt auf, wie vielfältig nach ihrer Vorstellung die Bürgerhallennutzung sein kann. Neujahrsempfänge, Konzerte oder Theaterabend eingeschlossen. Diese Multifunktionalität wird sich auch bei der technischen Ausstattung der Bürgerhalle niederschlagen, die 20 Meter lang und 12 Meter breit wird. Sie bekommt ein Satteldach mit 35-Grad-Neigung. Die künftige "gute Stube" mit einer Grundfläche von fast 200 Quadratmetern wird das Herzstück des neuen Bürgerzentrums. Foyer und kleine Küche runden zusammen mit einem Technikraum das Gebäude ab. Die M&S Architekten GmbH aus Pirmasens hat die Pläne ausgearbeitet und ist auch mit der Bauleitung beauftragt. Der Zweibrücker Handwerksbetrieb Dahlhauser aus dem Vorort Mörsbach ist mit den Arbeiten zur Herstellung des Rohbaus beauftragt worden. Die ersten Betonierungsarbeiten sind bereits abgeschlossen.