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Arbeiten am DGH Kleinsteinhausen gehen nach Ostern weiter

Kleinsteinhausen : Nach Ostern geht es weiter

Am Dorfgemeinschaftshaus in Kleinsteinhausen stehen noch Arbeiten an Glocke und Gebälk aus.

Die Sanierungsarbeiten beim Dorfgemeinschaftshaus, das Festlegen der Ausbaurangfolgen beim Ausbau weiterer Dorfstraßen sind bei der Zusammenkunft der Kleinsteinhauser Ratsmitglieder am Donnerstagabend im großen Saal der Bürgerhalle die bestimmenden Themen gewesen. Dabei konnte Dorfplaner Hans-Jürgen Wolf als verantwortlicher Bauleiter für das Kleinsteinhauser Großprojekt „Sanierung Dorfgemeinschaftshaus“ direkt am Sitzungsabend Rede und Antwort zum Geschehen an der Baustelle stehen.

Bedingt durch die Winterwitterung habe sich dort verständlicherweise nicht viel getan. „Das Wetter, die Frosttage, die ließen keinen Arbeiten im Außenbereich zu“, merkte er an und stellte fest, dass das Glockengeläut eigentlich wieder einsatzbereit sei, das Unternehmen Peifer aus Wallhalben allerdings noch Restarbeiten beim Gebälk auszuführen hat. Wolf: „Handwerker Peifer hat mir in einem Gespräch zugesichert, dass es nach Ostern mit der Fortführung der Arbeiten losgeht. Pandemiebedingt muss das Unternehmen gleichfalls schauen, wie es über die Runden kommt. In den Wintertagen sind die Aufträge nicht weniger geworden, deshalb sind wir auch damit einverstanden, wenn es nach Ostern bei uns am Dorfgemeinschaftshaus weitergeht. Zum einen beim Schutztürmchen für die Glocke selbst, zum weiteren bei den Gebälkarbeiten.“

Sehr positiv bewertete Architekt Hans-Jürgen Wolf zudem die Zusammenarbeiten mit dem einheimischen Malerbetrieb Knerr. Von diesem waren verschiedene Vorschläge für die farblichen Außengestaltung des grundlegend sanierten Dorfgemeinschaftshauses vorgestellt worden, eines Projektes, das mit rund 450 000 Euro veranschlagt ist. Gemeinsam mit dem Leiter des Kreisbauamtes Peter Martini, der zugleich für die Belange des Denkmalschutzes verantwortlich ist, sei eine überaus ansprechende Farbkomposition ausgewählt worden.

Hans-Jürgen Wolf ging in seinem knappen Rückblick nochmals auf die besonderen Probleme in der zurückliegenden Sanierungsphase ein. Dass beispielsweise Teile des Sandsteingemäuers im Jugendraum mit Lackfarbe gestrichen worden waren, ist nicht der einzige Hemmschuh bei den Arbeiten gewesen. Fatal in diesem Punkt sei jedoch gewesen, dass der darunterliegende Sandstein nicht mehr „atmen konnte“. Die Wände mussten freigelegt, das gesamte Mauerwerk ausgebessert werden. Vom Dachfirst bis ins Kellergeschoß sei nunmehr aber alles wieder auf Vordermann gebracht worden, mit der Wetterbesserung könnte jetzt auch das Malerunternehmen Knerr mit den Außenarbeiten beginnen.

 Mit dem wiederkehrenden Beitrag für die Straßenerneuerung sei eine, für die Grundstückseigentümer erträgliche Straßenerneuerung innerhalb des Ortes möglich, stellte Ortsbürgermeisterin Martina Wagner noch einmal fest und erinnerte die Ratsmitglieder daran, dass noch dieses Jahr die Beiträge für den Ausbau der Bürgersteige innerhalb der Ortsdurchfahrt verwendet werden müssen. Im Fokus danach stünden „Bergstraße“ und die Straße „Am Sportplatz“ , die in einem Abschnitt bereits ausgebaut sei. Martina Wagner schlug vor, diese beiden Straßenzüge ins künftige Ausbauprogramm, das bis 2026 laufen soll, aufzunehmen.

Ob im kommenden Jahr mit den neuen Ausbauarbeiten begonnen werden kann ist allerdings davon abhängig, dass die Ortsgemeinde zur Finanzierung ihres Anteils die beantragten Mittel aus dem Investitionsstock zugesprochen bekommt. Die Ratsmitglieder zeigten sich mit der Prioritätenfestlegung zum Ausbau der Dorfstraßen einverstanden. Für den Fall, das Mittel bei diesem Ausbauprogramm nicht alle verbraucht werden, will die Ortsbürgermeisterin ergänzend ein Teilstück des Bürgersteigs in der Buchheckenstraße/Dusenbrücker Weg erneuern. Im Augenblick sei dieser Streckenbereich schlecht passierbar und sollte erneuert werden.  

Eine größere Grünfläche der Ortsgemeinde war am „Dusenbrücker Weg“ bisher von einer 20-kV-Leitung der Pfalzwerke AG überspannt worden. Das Energieunternehmen hat diese Leitung in der zurückliegenden Zeit unterirdisch verlegt. Der Ortsgemeinde war es somit möglich, für den Grundstücksbereich und ein weiteres angrenzenden Grundstück eine bauliche Nutzung festzusetzen. Der bestehende Bebauungsplan musste dafür geändert werden. Auf die Details war Dorfplaner Hans-Jürgen Wolf dazu näher eingegangen. Die erste Änderung des Bebauungsplanes konnte von den Ratsmitgliedern als Satzung beschlossen werden.

Das Wartehäuschen „Kapellchen“ wird mit einem neuen Ringanker versehen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 4.00 Euro. Den Arbeitsauftrag erhielt ein Unternehmen aus Landsweiler-Reden.