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Anton Buchmann soll Ehrenbürger werden

Anton Buchmann soll Ehrenbürger werden

20 Jahre lang war Anton Buchmann Ortsbürgermeister von Wiesbach. Jetzt soll der fast 85-Jährige zum Ehrenbürger ernannt werden. Das haben die Mitglieder des Ortsgemeinderates mehrheitlich beschlossen.

Der frühere Ortsbürgermeister von Wiesbach , Anton Buchmann, soll zum Ehrenbürger ernannt werden. Das haben die Ratsmitglieder bei ihrer jüngsten Zusammenkunft mehrheitlich beschlossen. Der Vorschlag kam vom jetzigen Amtsinhaber Emil Mayer. Dieser will damit das unermüdliche Wirken von Buchmann über zwei Jahrzehnte hinweg würdigen. Emil Mayer: "Buchmann hat unseren Ort geprägt. Sein Wirken über 20 Jahre hat sichtbare Spuren hinterlassen".

Anton Buchmann, der in seiner Amtszeit der CDU angehörte, kam schon kurz nach der ersten großen Verwaltungsreform in den Ortsgemeinderat. Von 1974 bis 1979 gehörte Buchmann dem örtlichen Gremium als Ratsmitglied an, ehe die zwei Jahrzehnte als Ortsbürgermeister bis 1999 folgten. Die Ratsmitglieder waren sich einig, dass die Kriterien der Verleihung des Ehrenbürgerrechtes an Buchmann erfüllt seien. Dass es im Dorf auch Kritiker gebe, sei dabei nicht von der Hand zu weisen. Der Beschluss wurde deshalb auch mit einer Gegenstimme gefasst.

Die Umstellung auf energiesparende Beleuchtung der Straßen im Dorfgebiet ist weitgehend vollzogen. Weitere zehn Leuchten sollen in der Hauptstraße hinzukommen. Mayer erinnerte daran, dass die alten Überspannleuchten nicht mehr statthaft sind. Zum Umbau des Straßenbeleuchtungssystems werden weitere 16 000 Euro fällig. Insgesamt hat die Gemeinde bereits 58 600 Euro für die Umstellung auf LED investiert. Die Schlussrechnungen dazu seien von der Pfalzwerke AG noch nicht eingegangen, weshalb eine Neuveranschlagung im Gemeindeetat habe erfolgen müssen, stellte Mayer fest. Das Investitionsvorhaben für den Umbau der Straßenleuchten ist das einzige Investitionsvorhaben im Doppelhaushalt für 2016/2017. Im Finanzplan zeichnet sich für dieses Jahr ein Fehlbetrag von 24 000 Euro ab. Dieser wird sich aber schon im kommenden Jahr wieder in ein Plus von 7400 Euro umwandeln. 181 200 Euro groß ist der Anteil der Gemeinde an der Einkommensteuer. Diese Summe ist jedoch nicht ausreichend, um damit die Umlagen im Landkreis Südwestpfalz und Verbandsgemeinde Zweirücken-Land finanzieren zu können.

An den Landkreis müssen 153 500 Euro abgeführt werden, die Verbandsgemeinde bekommt 119 980 Euro . Die Einnahmen aus den Grundsteuern A und B betragen 41 500 Euro . An Schlüsselzuweisungen unterstützt das Land die Gemeinde mit 102 630 Euro .