Am Rande

Am RandeWiedersehens-Fest: "Man trifft immer wieder bekannte Gesichter, die man schon lange nicht mehr gesehen hat", sprach Lena Büchele aus Zweibrücken wohl für unzählige Stadtfest-Besucher

Am RandeWiedersehens-Fest: "Man trifft immer wieder bekannte Gesichter, die man schon lange nicht mehr gesehen hat", sprach Lena Büchele aus Zweibrücken wohl für unzählige Stadtfest-Besucher. Kulinarisches Ritual: "Da mach ich keine Ausnahme: Immer wird zuerst ein Stück Pizza gegessen und anschließend bei den Straußbuben aus Rimschweiler ein Cocktail getrunken", verriet Sabine Schmidt aus Rosenkopf ihre Gewohnheiten auf dem Zweibrücker Stadtfest, während sie sich einen Donut mit Schokosoße schmecken ließ. Einmaliges Erlebnis: "So etwas wie diesen Wolkenbruch habe ich zur Stadtfest-Eröffnung noch nicht erlebt", sagte Organisator Thilo Huble - und hofft, dass es ein einmaliges Erlebnis bleibt.Feuerwehrleute mussten, bevor sie am Freitagabend den obligatorischen Koffer fürs Eröffnungsspiel auf die Bühne trugen, Keller in Wohnhäusern aufgrund des heftigen Regens leer pumpen.Still blieb es am Freitagabend erstmals in der 31-jährigen Stadtfestgeschichte auf dem Schlossplatz. Denn aufgrund Wassereinbruchs auf der Bühne musste das Konzert der "Midnight Ladies" auf Samstag verlegt werden.Neue Trinkkulturen: "Wir bringen mit unserem Schnaps-Angebot endlich Trinkkultur in die Rosenstadt", sagte der Vorsitzende des "1. Bottenbacher Gedopten Vereins"."Woipirinia", die Antwort auf Caipirinha: "Brauner Zucker ins Glas. Dazu geviertelte Limetten, diese etwas ausdrücken und mit Weißwein auffüllen", verriet Winzer Patrick Balz aus Flonheim die Zusammensetzung seiner neuen Woi- (Wein)-Spezialität.Mit heißen Reifen unterwegs waren Helfer des Roten Kreuzes: Sie nutzten die Wendigkeit der gemieteten Einperson-Fahrzeuge "Segway" (Foto links), um schneller vor Ort zu sein. "Die haben sich bewährt. Vor allem in den engen Gassen sind wir noch rascher vorangekommen. Wir werden sie bei jeder größeren Veranstaltung wieder einsetzen", sagte DRK-Ortsvereinsvize Hans Prager.Die drei Kontrollbänder, mit denen Jugendliche Standbetreibern sichtbar machen sollten, ob und wie starken Alkohol sie trinken dürfen, wurden nur mäßig angenommen, bestätigte Jugendamtsleiter Markus Wilhelm: "Bei einem solchen Publikumsansturm wie am Samstag ist die Verteilung der farblich unterteilten Kennbänder kaum zu händeln." mw