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Althornbacher schuften für Gewölbekeller

Althornbacher schuften für Gewölbekeller

Ohne den Einsatz von ehrenamtlichen Helfern könnte das neue Dorfzentrum in Althornbach nicht realisiert werden. Umso mehr freut sich Ortsbürgermeisterin Ute Klein über die rege Bürger-Beteiligung an den Arbeiten.

Dadurch würden rund 50 000 Euro eingespart. Besonders beim Ausbau des Gewölbekellers, der sich unter dem Stall des ehemaligen Freyerschen Hofes befindet, legen sich die Althornbacher mächtig ins Zeug. Dort haben sie eine 80 Zentimeter hohe Steinschicht herausgetragen. Insgesamt seien es 14 Sattelschlepper an Sand und Steinen gewesen, die hier weggefahren wurden. Der rund 60 Quadratmeter große Keller sei für kleinere Feste besonders geeignet. Vor dem Eingang soll auch ein kleiner Biergarten eingerichtet werden.

Nachdem der Rohbau der Halle des Dorfzentrums von der Mörsbacher Firma Dahlhauser fertiggestellt wurde, ist auch der Innenausbau schon fortgeschritten. Die Innenarbeiten für den Bürgersaal, der rund 22 Meter lang und zwölf Meter breit wird, laufen auf Hochtouren. Er bietet bis zu 220 Besuchern Platz, hat eine mobile, 50 Quadratmeter große Bühne und einen Technikraum. Glanzstück soll die neue Küche werden, die besonders geräumig angelegt werde. "Sie bietet nicht nur bei Veranstaltungen alles, was man braucht, sondern auch Gelegenheit für gemeinsam Kochabende", sagt die Ortsbürgermeisterin. Geplant wurde das neue Gebäude von der M&S Architekten GmbH aus Pirmasens. Insgesamt werden 1,8 Millionen Euro für den Bau des Dorfzentrums investiert. 863 000 Euro steuert das Land Rheinland-Pfalz bei. 70 000 Euro für die Inneneinrichtung übernimmt die Daniel-Theysohn-Stiftung. Der erste Bauabschnitt sieht den Bau der Halle und den Abriss des Stalls vor. An der Stelle des Stalls ist bereits ein neues Gebäude errichtet, in dem sich künftig das Foyer, die Küche und die sanitären Anlagen befinden.

Im Juni soll der erste Bauabschnitt abgeschlossen sein. "Dann wird eine Einweihung gefeiert", informiert Klein. Sie hebt hervor, dass sowohl Bauzeit als finanzieller Rahmen bisher eingehalten wurden.

Die neue Bürgerhalle diene künftig unter anderem für Neujahrsempfänge, Konzerte oder Theaterabende. Selbstverständlich werde das Gebäude auch vermietet. Die Ortsbürgermeisterin räumt ein, dass es wohl die letzte Möglichkeit gewesen sei, ein solches Projekt zu realisieren. Es sei aber dringend nötig gewesen - auch, um den Vereinen zeitgemäße Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu können.