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Althornbacher Rat votiert für neue Brücke

Althornbacher Rat votiert für neue Brücke

Althornbach. Neubau statt Brückensanierung. Dass ein Brückenneubau die Gemeinde billiger kommt als eine Sanierung der vorhandenen Brücke über den Hornbach, konnte mit Gutachten belegt werden. Gestern Abend stellte Sascha Zimmer vom gleichnamigen Ing.-Büro aus Homburg die Planung zum Brückenneubau dem Ortsgemeinderat vor

Althornbach. Neubau statt Brückensanierung. Dass ein Brückenneubau die Gemeinde billiger kommt als eine Sanierung der vorhandenen Brücke über den Hornbach, konnte mit Gutachten belegt werden. Gestern Abend stellte Sascha Zimmer vom gleichnamigen Ing.-Büro aus Homburg die Planung zum Brückenneubau dem Ortsgemeinderat vor. Nach einer detaillierten Planvorstellung gab es für das Großprojekt schließlich "grünes Licht". Geschlossen sprachen sich die Ratsmitglieder für die vorgestellt Planung aus. Mit der Verwaltung wird jetzt Ortsbürgermeisterin Ute Klein (Foto: pm) nach den besten Fördermöglichkeiten beim Land Ausschau halten. Ein Spannweite von 15 Metern wird die Brücke zwischen den beiden Widerlagern haben und eine Breite von 4,25 Meter aufweisen. Einen Bürgersteig beim Brückenbauwerk wird es geben, aus Kostengründen allerdings nur auf einer Seite. Zur Kostenminimierung schlug Planer Sascha Sieber auch den Brückenbau mit Fertigteilträgern vor. Erdarbeiten und Pfahlgründung können parallel zur Trägerfertigung verlaufen. Der Brückenneubau erfolgt direkt neben der vorhandenen Brücke, die im Augenblick auf eine Belastungstonage von 20 Tonnen beschränkt ist. Wie die übrigen Brücken im Umkreis soll die neue Brücke eine Höchstbelastung von 60 Tonnen vorweisen. Die Ausschreibung wird vorbereitet. Mit der Planungszustimmung kann nunmehr die Finanzierung des Vorhabens angegangen werden. Der Landesbetrieb Mobilität ist im Augenblick nicht darauf aus, das Vorhaben zu fördern. Die Straße zur Annexe habe keine größere Verkehrsbedeutung, so die Einschätzung der Landesbehörde. Das sehen die Ratsmitglieder verständlicherweise anders. Aus gutem Grund, denn unterm Strich sind das möglicherweise 20 Prozent weniger Fördermittel. Mit nur 40 Prozent kann die Gemeinde nämlich nur dann rechnen, wenn die Brücke aus Mitteln des Investitionsstocks bezuschusst wird. Damit die Brücke doch einen gewissen Pfiff bekommt und nicht nur Funktionsbauwerk bleibt, sollen die Endpunkte der Brückengeländer in Sandsteinpoller münden. Die Ausschreibung soll dafür Alternativen vorsehen.