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Althornbach wartet auf Baugenehmigung für Umbau der Kita „Storchennest“

Kita „Storchennest“ Althornbach : Warten auf die Baugenehmigung

Althornbach würde gerne mit dem Umbau der Kita „Storchennest“ beginnen.

Baulich wird die Kindertagesstätte „Storchennest“ in Althornbach umgestaltet. Seit April liegt der entsprechende Bauantrag beim Bauamt der Kreisverwaltung Südwestpfalz in Pirmasens zur Genehmigung vor. Die Prüfung sei abgeschlossen, zusammen mit dem verantwortlichen Planer Arnold vom gleichnamigen Planungsbüro in Pirmasens wartet Ortsbürgermeister Bernd Kipp täglich auf die Nachricht: „Die Genehmigung ist da!“ bisher allerdings vergebens, was beim Ortsbürgermeister etwas an den Nerven zehrt, wie dieser sich bei einem Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur entlocken ließ.

Sollte die Änderung des Bebauungsplanes „Im Langen Feld“ noch einer kleiner Stolperstein gewesen sein, diesen haben die Ratsmitglieder zusammen mit Bernd Kipp jetzt gleichfalls aus dem Weg geräumt, denn der geänderte B-Plan wurde schon als Satzung beschlossen. Bernd Kipp: „Am Bebauungsplan als solchem gab es nichts zu mäkeln. Allein die ausgewiesene bebaubare Fläche ist nicht ausreichend bemessen gewesen, damit die Erweiterung des bisherigen Kindergartenstandortes vollzogen werden kann. Wir stehen sozusagen in den Starlöchern.“

Durch die Pandemie habe sich das alles in die Länge gezogen, nunmehr das Warten auf die Baugenehmigung, das zehre wohl an den Nerven, räumt der Ortsbürgermeister ein. Mehr als eine Million Euro werden investiert. Die Hauptlast davon trägt die Ortsgemeinde Althornbach. Mit 150 000 Euro beteiligt sich Mauschbach, Dietrichingen mit 50 000 Euro. Die Kinder aus diesen beiden Ortschaften besuchen gleichfalls die Einrichtung „Storchennest“ vom ersten Tag an. Um rund 300 Quadratmeter wird der Kindergarten neben vielen anderen baulichen Änderungen „wachsen“.

In den Straßenzügen „Turnstraße“ und „Im Langen Feld“ sind Unterhaltungsarbeiten notwendig. Im Straßenbereich sind Unterspülungen aufgetreten, die auf abgerissene Leitungen bei den Straßeneinlaufschächten schließen lassen. Einbruchstellen im Fahrbahnbereich wollte die Ortsgemeinde mit eigenen Kräften ausbessern. Jetzt sprachen sich die Mitglieder des Rates jedoch dafür aus, dass dieser Auftrag einem Unternehmen übertragen wird. Ortsbürgermeister Kipp wurde ermächtigt, an den billigsten Bieter zu vergeben. Es wird mit Kosten in Höhe von 3000 Euro gerechnet.

Der barrierefreie Umbau der Haltestelle im Ort verursacht Kosten von rund 40 000 Euro. In diesem Betrag sind auch die Kosten für entsprechende Arbeiten zur Straßenquerung. für die Fußgänger mit 26 000 Euro enthalten. Die hohen Bordsteine entlang der B424 innerhalb der Ortsdurchfahrt sind bisher ein echtes Hindernis für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehbehinderung oder gar Blinde gewesen. Das soll sich jetzt ändern. Der Planung wurde jetzt zugestimmt.