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Althornbach und die Zweibrücken-Land feiern runde Geburtstage

Jubiläumsjahr 2022 : Althornbach und die Verbandsgemeinde feiern Geburtstag

Trotz der noch nicht absehbaren weiteren Corona-Entwicklung wurden schon die ersten Veranstaltungen geplant.

Corona zum Trotz: Zwei nicht alltägliche Jubiläen stehen für die Bürger der Verbandsgemeinde im neuen Jahr ins Haus. Und sie sollen, so jedenfalls die Aussagen von Ortsbürgermeister Bernd Kipp (UWG) aus Althornbach und dem Verbandsgemeinde-Bürgermeister von Zweibrücken-Land, Björn Bernhard (CDU), groß gefeiert werden.

Bernd Kipp: „Es ist an allen Ecken und Enden spürbar, Corona gängelt genügend, die Menschen wollen mal wieder feiern dürfen.“ Björn Bernhard sieht es ähnlich und hofft darauf, dass in einigen Monaten das Virus in der Variante Omikron weniger Umgangsschwierigkeiten bereitet.

Ein siebenköpfiger Arbeitskreis, die förmliche Bezeichnung lautet Kultur und Festausschuss, stellt in Althornbach Überlegungen an, wie das nicht alltägliche Dorfjubiläum begangen werden kann. Fixpunkte gibt es bereits, so den Festabend am Freitag, 17. Juni. Das Bürgerhaus wird dann eine weitere Bewährungsprobe erfahren, ist sich Ortsbürgermeister Bernd Kipp sicher.

Gesellig werden soll es dann am Tag danach. Wie allerdings dieser Samstag gestaltet wird, ist noch gänzlich offen. Bernd Kipp: „Wir liebäugeln mit einer Musikveranstaltung, Details haben wir allerdings noch nicht abgesprochen. Da sind wir nach allen Seiten hin offen!“ Konkreter sind derweil die Planungen für Sonntag, 19. Juni. Dann nämlich soll es in Althornbach zum 750-jährigen Dorfjubiläum wieder einen historischen Umzug geben. Bereits Profil hat die Festschrift zum Jubiläum. Für den Spätherbst sei einmal mehr eine Hobby- und Kunstausstellung geplant. Mit solchen Veranstaltungen besitze der Ort reichlich Erfahrung, merkt Ortsbürgermeister Kipp an, der selbstverständlich ins gesamte Geschehen die Dorfvereine mit einbinden will. „Sie sind ja der Puls im Dorfleben. Dass sich die Vereine aktiv am Gemeindejubiläum beteiligen ist mir eine Herzenssache!“ 

Zu einer solchen will auch Björn Bernhard die Festtage unter dem Titel „50 Jahre Verbandsgemeinde“ werden lassen, die zumindest im Groben strukturiert sind. „Das halbe Jahrhundert soll gebührend gefeiert werden, Corona wird das Feiern vielleicht erschweren, aber nicht ganz unmöglich machen“, ist sich der Verbandsbürgermeister Bernhard gewiss.

Die Teilbereiche Süd, Mitte und Nord sollen Veranstaltungsorte sein. Hornbachs Pirminiushalle, der Vorzeigeort der Klosterstadt, ist dabei am 31. Mai Stätte für den eigentlichen Festakt. Festredner, Festmusik mit den Musikfreunden aus Contwig und eine Überraschung für alle Veranstaltungsbesucher. Nicht einmal andeutungsweise wollte sich der Verbandsbürgermeister dabei in die Karten schauen lassen. Einziger Kommentar: „Es soll ja eine Überraschung sein, eine passende Festüberraschung!“

Im Juni dann wird beim Contwiger Freizeitgelände gefeiert. Im Grün zwischen Wasserspielplatz, Grillplatz und Schwarzbach. Zwei Veranstaltungstage an einem Wochenende sind eingeplant. Die Hüttenrocker seien als Band bereits verpflichtet. An zwei Tagen feiern, mit zünftigem Frühschoppen, Mittagsschmaus und zum Nachmittag Kaffee und Kuchen. Danach wäre Bechhofen mit Rollschuhbahn und Grün beim Dorfgemeinschaftshaus und Grundschule der passende Platz, um mit den Kleinen einen zünftigen Kindertag zu feiern. Ein „Streetfood“-Tag, welcher allerdings nur mit dem Namen möglicherweise außergewöhnliche Speisen ins Gedächtnis ruft, soll in Kleinsteinhausen mit den Landfrauen was auf die Beine gestellt werden. Dabei soll urige Hausmannskost Gaumenfreude hervorrufen. Der Schlusspunkt für das Jubiläumsjahr wird im Frühjahr 2023 liegen, weil sich die Monate September und Oktober erfahrungsgemäß witterungsmäßig weniger eignen.