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Althornbach steht in den Startlöchern

Althornbach steht in den Startlöchern

Althornbach. Das historische Gehöft der Kirchenschaffnei in der alten Dorfmitte hat die Gemeinde Althornbach bereits käuflich erworben. Was derzeit leer steht und vergammelt, soll einmal ein schmucker Ort für die Bürger werden. Eine zentrale Veranstaltungsstätte mit baulichem Flair in altem Gemäuer. Dennoch mit der modernen Technik der Gegenwart ausgestattet. So ist es geplant

Althornbach. Das historische Gehöft der Kirchenschaffnei in der alten Dorfmitte hat die Gemeinde Althornbach bereits käuflich erworben. Was derzeit leer steht und vergammelt, soll einmal ein schmucker Ort für die Bürger werden. Eine zentrale Veranstaltungsstätte mit baulichem Flair in altem Gemäuer. Dennoch mit der modernen Technik der Gegenwart ausgestattet. So ist es geplant. Drei Bauabschnitte sind für die Verwirklichung der Pläne vorgesehen. 2013 könnte alles fertig sein, wenn es mit der finanziellen Unterstützung des Landes klappt."Wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes in den Startlöchern und warten mit Sehnsucht auf eine positive Mitteilung aus Mainz, dass wir loslegen können", sagt Ortsbürgermeisterin Ute Klein, "dass wir die Sache dann sofort anpacken, versteht sich von selbst, denn jeder Tag des Wartens ist eigentlich ein verlorener Tag für das Projekt." Sie wartet deshalb bei der täglichen Dienstpost auf eine entsprechende Mitteilung des Innenministeriums, das für die Mittelbereitstellung die Verantwortung trägt "Es könnte auch ruhig als 'Wahlgeschenk' an unseren Ort ausgelegt werden, Hauptsache wir bekommen unseren Zuschussantrag durch und dem Arbeitsbeginn steht nichts mehr im Weg", sagt Klein im Gespräch mit dem Merkur. Für sie ist einzig und allein wichtig, dass es möglichst bald losgeht. Jetzt sei das Vorhaben bei den Entscheidungsträgern im Rat wie auch der Dorfbevölkerung noch bestens im Kopf. "Die Diskussionen um die Sache waren hart aber fair. Jeder hat mitbekommen, dass wir alle hinter dem Vorhaben stehen. Schließlich wurde das Projekt einstimmig auf den Weg gebracht. Das ist wichtig, weil sich für eine gemeinsame Sache die Bürger viel lieber einsetzen, als wenn es im Vorfeld der Maßnahme schon schlimme Disharmonien gibt", betont Klein.

Investieren wird Althornbach in einen großen Gemeindesaal als zentrale Veranstaltungsstätte mit den dazugehörigen Nebenanlagen wie Küche, Toiletten und andere Einrichtungen. Rund zwei Millionen Euro sind von der Gemeinde aufzubringen. Teilbereiche des Freyer´schen Hofes werden der Abrissbirne zum Opfer fallen müssen. Doch der große Raum mit den baulichen Nebengebäuden, der an der Stirnseite des jetzigen Hofes zum Feuerwehrgerätehaus hin errichtet wird, lässt alle Perspektiven für die Zukunft offen.