Allen Schwierigkeiten zum Trotz

Bechhofen. Was den Dorfmittelpunkt angeht, bleibt die Gemeinde Bechhofen weiter am Ball. Im letzten Jahr klappte es mit einer Förderung des nächsten Bauabschnitts nicht. Derzeit stehen allerdings die Chancen, an Landesmittel zu kommen, gut. Landrat Hans Jörg Duppré und Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann wollen sich für eine Förderung einsetzen

Bechhofen. Was den Dorfmittelpunkt angeht, bleibt die Gemeinde Bechhofen weiter am Ball. Im letzten Jahr klappte es mit einer Förderung des nächsten Bauabschnitts nicht. Derzeit stehen allerdings die Chancen, an Landesmittel zu kommen, gut. Landrat Hans Jörg Duppré und Verbandsbürgermeister Kurt Pirmann wollen sich für eine Förderung einsetzen. Ortsbürgermeister Paul Sefrin glaubt jedenfalls daran, dass es in diesem Jahr beim Dorfmittelpunkt wieder einen Schritt nach vorn geht."Aus dem Kuhstall soll ein Ergotherapiezentrum werden, die notwendigen Nebenräume eingeschlossen. So ist halt manchmal der Dinge Lauf", scherzt Sefrin und kann eine gewisse Vorfreude nicht verbergen. Konkrete Zeitpläne seien im Augenblick nicht aufgestellt. Schließlich stehe und falle die momentane Fortführung mit der Förderung durch das Land. Dorfplaner Günter Hitschler aus Zweibrücken, früherer Leiter des Verbandsgemeindebauamtes im technischen Bereich, soll wieder mit den Planungsarbeiten betraut werden. Die erforderlichen Antragsunterlagen für den Zuschuss seien von ihm bereits erstellt, der Antrag nach Mainz unterwegs.

Dass sich der umgestalltete Kuhstall wieder nahtlos in den vorhandenen Baubestand eingefügt, darauf würde geachtet, sagt Günther Hitschler. "Wir hatten ja schon beim ersten Spatenstich genaue Vorstellungen, wie es einmal werden soll. Daran hat sich nichts geändert." Die Rundbögen beim früheren Stall blieben weiterhin für die Bürger offen. Hitschler will zudem die sichtbare Scheunendecke in diesem Bereich rustikal erneuern. "Breite Balken, schwere Holzverschalung. Wenn ortsfremde Besucher sich beim Infopunkt über Bechhofen näher informieren, sollen sie mit einem Blick erkennen, dass hier einmal eine landwirtschaftliche Nutzung gegeben war", schwärmt Hitschler. Holzfenster wie beim Jugendraum wird das Ergotherapiezentrum bekommen, behindertengerechte Zugänge und moderne Innenausstattung.

Den Teil über der Scheune will die Gemeinde weiter behalten. "Wir brauchen auch Lagerräume für die vielen Utensilien von den Festen, vom Dorffest angefangen bis hin zur Kerwe und dem Weihnachtsmarkt", erklärt Sefrin. Günter Hitschler hat auch längst schon Ideen, wie sich das alles kombinieren ließe. "Ein Durchbruch in der Außenwand zum Biergarten, eine einfache, schwere Holztür als Wandverschluss und schon könnten die Helfer vom Lastwagen aus den oberen Bereich über dem Kuhstall als Lagerraum nutzen." "Wir haben genaue Vorstellungen, wie es werden soll."

Dorfplaner Günther Hitschler