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Aktionstag Autofreies Wallhalbtal am 19. Juni 2022

Aktionstag für Radler, Spaziergänger und Skater : Autofreies Wallhalbtal am Sonntag

Aktionstag auf 23 Kilometern zwischen Mittelbrunn und Thaleischweiler-Fröschen.

Radelspaß pur ist für dieses Wochenende wieder im idyllischen Wallhalbtal angesagt. Auf 23 Kilometer, von Mittelbrunn im Landkreis Kaiserslautern bis hinunter nach Thaleischweiler-Fröschen im Landkreis Südwestpfalz, verkehrt am Sonntag, 19. Juni, in der Zeit von 9 bis 18 Uhr kein motorisiertes Fahrzeug. „Autofreies Wallhalbtal“ ist nach einer Zwangspause wegen Corona im Jahr 2020 wieder die Losung.

Hand aufs Herz, wer will es den nach Frohsinn und Geselligkeit ausgehungerten Menschen, verübeln, wenn Tausende wieder von selbst weither ins romantische Wallhalbtal zu liebenswerten Gastgebern kommen, um auszuspannen und dabei noch etwas für die eigene Gesundheit und Familiensinn zu tun, denn das autofreie Wallhalbtal ist für radelnde Familien geradezu ideal. „Wir haben die Weichen für ein erfolgreiches Wochenende im Pfälzer Mühlenland gestellt“, meint die 15. Marktgräfin des Sickinger Mühlenlandes, Jasmin Klein aus Wallhalben. Wie schon zuletzt 2018 wird die sympathische Repräsentantin auch diesmal mit gekröntem Haupt den Kontakt zu den Gästen suchen und höchstpersönlich auf die landschaftlichen Schönheiten der Talaue und beim Aktionstag auch auf die kulinarische Vielfalt entlang der Radelstrecke aufmerksam machen, welche bei diesem Aktionstag im auto- und motorradfreien Wallhalbtal am Sonntag geboten wird. Wer sich mit eigener Muskelkraft fortbewegt, hat diesmal Vorfahrt und ungetrübten Spaß.

Immer alle zwei Jahre, wenn der traditionelle „Grumbeere-Markt“ in Wallhalben nicht auf dem Veranstaltungsplan der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben steht, wird das idyllische Wallhalbtal zwischen Mittelbrunn und Thaleischweiler-Fröschen, das sind rund 23 Kilometerstreckenlänge, die kleinen Abweichungen in Seitentäler nicht eingerechnet, zur autofreien Zone. Genauer: Motorisierte Fahrzeuge dürfen (Notfälle ausgenommen) nicht verkehren. Fortbewegen mit Rad, Roller, Skaterollen oder mit den Füßen ist die Devise.

Zu Tausenden sind Radler und Wanderer in den letzten Veranstaltungsjahren (coronabedingt 2020 nicht) stets der Einladung gefolgt. In der Regel begünstigt durch gutes Wetter und davon geht auch diesmal wieder die Organisatoren aus. „Das Wetter können wir zwar nicht beeinflussen, doch wir sind voll und ganz der Überzeugung, dass „Petrus“ mit uns im Wallhalbtal ein Einsehen hat und alle Erholungssuchende voll und ganz auf ihre Kosten kommen“, meint der Verbandsgemeindebeigeordnete Heimo Schuck von der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben, der im Augenblick die Amtsgeschäfte verrichtet, bis der Amtsnachfolger von Thomas Peifer ins Amt des Verbandsbürgermeisters eingeführt ist.

Viele Helfer aus den unterschiedlichen Dorfvereinen sind erneut zur Stelle und helfen mit, dass das „Autofreie Wallhalbtal“ als ein großes Event wieder den passenden Zuspruch erfährt. Gleich wie die Talaue durchquert wird. 

Vor vier Jahren sei alles stimmig gewesen, sagt Marktgräfin Jasmin Klein hoffnungsfroh und erinnert mit einem überzeugenden Lächeln daran, dass der Tag damals für die gesamte Region zu einem Großereignis wurde. Zu Tausenden seien die Besucher gekommen. Regelrechte „Radelströme“ habe man zwischen der Sickingenstadt Landstuhl im Norden und Thaleischweiler-Fröschen Süden als markante Punkte ausmachen können.

Drehscheibe beim „Autofreien Wallhalbtag“ ist auch diesen Sonntag wieder der Käthe-Dassler-Platz in Wallhalben. Viele helfende Hände kümmern sich hier an zentraler Stelle, hälftig der Talaue überhaupt, ums leibliche Wohl aller. Solche Einkehrplätze gibt es vom Start bis zum Ziel wie zwischendurch an vielen lauschigen Raststellen.

Beim Start in Mittelbrunn sind die Hundefreunde aufmerksame Gastgeber, informiert der Fahrradladen „Bikes and more“, kommen auf der Hüpfburg Kinder zu ihrem Spaß. Bei der Knopper Mühle locken die Fußballer mit Grillspezialitäten und mehr. Ein Fahrradmuseum auf dem Käthe-Dassler-Platz wird mithelfen, dass die Abwechslung an diesem Aktionstag des Mühlenlandes ein voller Erfolg werden kann. Die Kneispermühle als historische Gaststätte ist geöffnet, ein Abstecher ins Erlebnistal „Weihermühle“ zur „Kleinen Mühle“ mit seiner Abwechselungsvielfalt oder das Landhotel Weihermühle mit seinem Angebot sind bei der Tagestour durchs Wallhalbtal immer aufs Neue beliebt.

www.pfaelzer-muehlenland.de