88 Bücher im Jahr ausgeliehen

Bechhofen. Lesen bildet, wissen die Erwachsenen. Kinder aber lesen nicht, um sich zu bilden, sondern einfach, weil sie Spaß haben an tollen Geschichten. Erstes Interesse wird meistens dadurch geweckt, dass Eltern oder Großeltern ihren Kindern schon im Kleinkindesalter immer wieder Geschichten vorlesen

Bechhofen. Lesen bildet, wissen die Erwachsenen. Kinder aber lesen nicht, um sich zu bilden, sondern einfach, weil sie Spaß haben an tollen Geschichten. Erstes Interesse wird meistens dadurch geweckt, dass Eltern oder Großeltern ihren Kindern schon im Kleinkindesalter immer wieder Geschichten vorlesen."Wir halten in unserer katholischen öffentlichen Bücherei statistisch fest, wer wie viele Bücher übers Jahr ausleiht", sagt der Bechhofer Büchereileiter, Pastoralreferent Michael Becker. Da gibt es Sechs- und Siebenjährige, die schon 40 Bücher im Jahr lesen. Maximilian Becker, neun Jahre alt, ist der Sieger des Wettbewerbs, mit 88 gelesenen Büchern. Was liest er am liebsten? "Abenteuergeschichten, Fantasiegeschichten, spannend muss es sein", verrät Maximilian lachend und rennt davon. Die Zweitbeste ist Carolin Siebing mit 42 Büchern. "Ich mag auch Abenteuer und Fantasiegeschichten", erzählt sie.

Michael Becker fährt mit einer Auswahl an Büchern in die Grundschule. "Sonst funktioniert es nicht", betont er. Der Weg in die Bücherei sei wohl zu lästig. Wer fünf Jahre hintereinander fleißig liest, bekommt einen Gutschein über zehn Euro. "Natürlich für den Kauf eines Buches zu verwenden."

Nach der Verleihung der Urkunden - 38 Kinder wurden am Samstagabend geehrt, aber nur sechs waren da, die anderen lasen wahrscheinlich gerade ein viel zu spannendes Buch, um es für die Ehrung zu unterbrechen -, gab es einen Limoumtrunk mit der Aufforderung, mit Lesen nicht nachzulassen. Übrigens sind echte Bücher bei den Bechhofer Kindern der Renner vor allen anderen Medien. fro