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40 Jahre internationale Partnerschaft

40 Jahre internationale Partnerschaft

Schmitshausen/Wallhalben. 30 Mitglieder des Internationalen Partnerschaftskomitees kamen jetzt im kleinsten Mitgliedsort Schmitshausen zusammen und legten unter dem Vorsitz des örtlichen Komiteevertreters Otmar Müller fest, dass nächstes Jahr am 24. September das langjährige Bestehen der Partnerschaft der vier europäischen Gemeinden groß gefeiert wird

Schmitshausen/Wallhalben. 30 Mitglieder des Internationalen Partnerschaftskomitees kamen jetzt im kleinsten Mitgliedsort Schmitshausen zusammen und legten unter dem Vorsitz des örtlichen Komiteevertreters Otmar Müller fest, dass nächstes Jahr am 24. September das langjährige Bestehen der Partnerschaft der vier europäischen Gemeinden groß gefeiert wird. Mit kulturellen und lukullischen Beiträgen, so jedenfalls hat es das Komitee im Wappensaal der Verbandsgemeinde Wallhalben beschlossen. "Dass dieses Jubiläum in der kleinsten und finanziell sicherlich schwächsten Gemeinde auf der Sickingerhöhe gefeiert wird, ist eine Auszeichnung für den Ort. Was wir aber bisher schon finanziell nicht auf die Beine stellen konnten, haben wir mit vielen Ideen, Einrichtungen und einem nimmermüden Anpacken der Bürger und Dorfvereine wettgemacht", freut sich Hans Erich Henkes aus Schmitshausen, der mit zu den Gründervätern dieser Partnerschaft zählt und jetzt wieder als Dolmetscher eingespannt war und somit hautnah das Geschehen mitverfolgen konnte. Welcher Stellenwert diese Partnerschaft in den verschiedenen Orten einnimmt, ist nach Einschätzung von Hans Erich Henkes allein daran abzulesen, dass aus Luxemburg immerhin der Gemeindesekretär John Trauden kam, Bürgermeister Mario Tavelo aus Limana den weiten Anreiseweg auf die Sickingerhöhe nicht scheute und Michelle Robert aus Longuyon, seit vielen Jahren eine Verfechterin dieser Partnerschaft, zur Stelle war. Ortsbürgermeister Willi Hunsicker aus Schmitshausen komplettierte die Runde der Gemeindevertreter und dankte für die bewiesene Verbundenheit. Der Wallhalber Verbandsbürgermeister Berthold Martin hieß die Delegationen im Verwaltungsgebäude herzlich willkommen. An weitreichenden Entscheidungen mangelte es gleichfalls nicht: Die Kommissionsmitglieder mussten die Präsidentschaft des Internationalen Komitees neu bestimmen. Dabei wurde heftig darüber diskutiert, dass aus Longuyon in allen 39 Jahren bisher noch nie eine Präsidentschaft gekommen sei. Schließlich war Michelle Robert, die bereits seit 17 Jahren dem Komitee angehört, bereit, diese Präsidentschaft zu übernehmen. cosDas Ferienprogramm für die diesjährige Zusammenkunft in St. Jean in Longuyon steht bereits. Veranstaltungszeit wird vom 19. bis 29. Juli sein.