24 Stunden im Dienst

Contwig. Zum Berufsfeuerwehrtag am vergangenen Samstag waren sich die Jugendfeuerwehren von Contwig, Dellfeld und Zweibrücken im 24-Stunden-Einsatz. Jugendleiter Jörg Ruhstorfer aus Contwig erklärt: "Wir üben mit den Jugendlichen einen Tagesdienst über 24 Stunden, haben verschiedene Einsätze tagsüber und auch nachts eingeplant, um zu demonstrieren, wie es im Dienst zugehen kann

Contwig. Zum Berufsfeuerwehrtag am vergangenen Samstag waren sich die Jugendfeuerwehren von Contwig, Dellfeld und Zweibrücken im 24-Stunden-Einsatz. Jugendleiter Jörg Ruhstorfer aus Contwig erklärt: "Wir üben mit den Jugendlichen einen Tagesdienst über 24 Stunden, haben verschiedene Einsätze tagsüber und auch nachts eingeplant, um zu demonstrieren, wie es im Dienst zugehen kann." Die Jugendlichen selber finden das abenteuerlich, sind auch guter Dinge und scherzen, es sind ja nur gestellte Szenen. Während der Einsätze gehen sie jedoch mit großem Ernst zur Sache. Mit leichteren Attrappen des eigentlich 20 Kilogramm wiegenden schweren Atemgeräts unterwegs, stürmen die Jung-Feuerwehrleute in ein total verqualmtes Haus, um ein Kind zu retten. Fazit: Der Einsatz hätte auch im Ernstfall technisch geklappt, ein Restrisiko bleibt natürlich immer. Der Großeinsatz mit vielen Fahrzeugen auf dem Parkplatz des Wasgaumarktes war für die zahlreichen Zuschauer eindrucksvoll. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), Ortsgruppe Contwig, wurde das reibungslose Ineinandergreifen der beiden Hilfsorganisationen deutlich gemacht. Das Löschwasser wurde aus dem entfernten Schwarzbach mit einer langen Schlauchleitung beigebracht. Die Verlegung der Leitung dauerte ein Weilchen, derweil wurde mitgeführtes Wasser aus den Löschwagen verwendet.Im Einsatz waren 18 Jugendliche aus Contwig, 13 aus Dellfeld und neun aus Zweibrücken, die auf verschiedene Einsätze verteilt waren. Spät am Abend brach ein Feuer auf dem Werderhof aus - Weihnachtsbäume gingen in Flammen auf - ein Funken sprühendes Schauspiel, dem jedoch energisch ein schneller Garaus bereitet wurde. Am Ende waren die Mannschaften hundemüde, aber dennoch aufgeregt.