1. Pfälzischer Merkur
  2. Zweibrücken-Land

100 Zweibrücker Sternsinger ausgeschickt

100 Zweibrücker Sternsinger ausgeschickt

Zweibrücken. "Klopft an Türen, pocht auf Rechte" lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion, an welcher sich auch 100 Sternsinger der Zweibrücker Pfarreiengemeinschaft beteiligen. Gestern Abend wurden sie ausgesandt. Ein festlicher Sonntagsgottesdienst war in der Pfarrkirche St. Pirmin Bubenhausen Ausgangspunkt für die Zweibrücker

Zweibrücken. "Klopft an Türen, pocht auf Rechte" lautet das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion, an welcher sich auch 100 Sternsinger der Zweibrücker Pfarreiengemeinschaft beteiligen. Gestern Abend wurden sie ausgesandt. Ein festlicher Sonntagsgottesdienst war in der Pfarrkirche St. Pirmin Bubenhausen Ausgangspunkt für die Zweibrücker. In der kommenden Woche werden in vielen Gruppen die Mädchen und Buben im Kinder- und Jugendalter zusammen mit Erwachsenen unterwegs sein und den Segen Gottes in die Häuser tragen. Sie erbitten dabei eine Spende für hilfsbedürftige Kinder. Stadtpfarrer Wolfgang Emanuel ging auf die Projekte in Nicaragua näher ein. In der Pfarreiengemeinschaft Heilig Kreuz (Stadtmitte), St. Pirmin (Bubenhausen-Ernstweiler), St. Peter (Ixheim) und St. Johannes (Rimschweiler) sind diese Woche rund 100 Sternsinger unterwegs, klopfen an Türen, bringen den Segen Gottes, wollen die frohe Botschaft in die Herzen der Menschen und ihre Häuser tragen, so Emanuel. Der Pfarrer berichtete über seine jüngsten Erlebnisse aus dem afrikanischen Togo. "Wenn Menschen von etwas überzeugt sind, dann gehen sie dafür auch auf die Straße. Wir alle wollen die Friedens- und Freudenbotschaft den Menschen in den kommenden Tagen bringen, deshalb werden dafür die Sternsinger auf die Straße gehen." Mit Augen, Händen, Füßen und Stimme werden die Kinder unterwegs sein. Sie werden "C+M+B", "Christus+Mansionem+Benedicat", was nicht die Anfangsbuchstaben von Caspar, Melchior und Balthasar sind, sondern mit "Christus, segne dieses Haus" zu übersetzen ist, an die Türen schreiben und nach ihrem Gesang und dem Vortragen von Versen um eine kleine Gabe bitten. In den Krankenhäusern werden die Sternsinger Station machen und es ist auch Tradition, dass sie im Rathaus vom Oberbürgermeister empfangen werden. cos