Der FC Homburg ist noch ungeschlagen Gelingt der erste Auswärtssieg unter Wenzel?

Homburg · Fußball-Regionalligist FC Homburg möchte beim VfR Aalen punktemäßig so weitermachen. Und doch gibt es einiges zu verbessern.

 Blick nach vorne gerichtet: Damjan Marceta (rechts) will auch gegen den VfR Aalen treffen. Neun Saisontore hat er bislang erzielt.

Blick nach vorne gerichtet: Damjan Marceta (rechts) will auch gegen den VfR Aalen treffen. Neun Saisontore hat er bislang erzielt.

Foto: Markus Hagen

Fünf Spiele hat er als Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Homburg hinter sich. Timo Wenzel. Fünf Spiele, in denen er ungeschlagen blieb; zwei Siege und drei Remis holte. Ein durchaus erfolgreicher Start also. Am Samstagnachmittag soll diese kleine Erfolgsserie auf der Ostalb ab 14 Uhr beim VfR Aalen fortgesetzt werden. Damit das aber gelingt, „müssen wir uns spielerisch erheblich gegenüber dem 3:1-Heimsieg zuletzt gegen den FC Astoria Walldorf steigern“, stellt Wenzel klar.

Der 42-Jährige ist sicher: So leicht und locker wie im Hinspiel, das der FC Homburg durch Treffer von Philipp Hoffmann (zwei), Loris Weiß (zwei), Patrick Dulleck und Marcel Carl mit 6:1 im Homburger Waldstadion für sich entschied, werde es diesmal nicht werden. ,,Aalen braucht noch einige Punkte für den Klassenerhalt, die man im eigenen Stadion holen sollte“, erwartet er einen hochmotivierten Gegner. Mit zurzeit 40 Zählern liegt der VfR Aalen, das vor drei Wochen mit dem 54-jährigen Uwe Wolf einen neuen Trainer verpflichtete, auf Rang 13, sechs Zähler vor dem ersten Abstiegsrang 17, den zurzeit Drittligaabsteiger SG Sonnenhof Großaspach einnimmt.

 Mit zurzeit 40 Zählern liegt der VfR Aalen, das vor drei Wochen mit dem 54-jährigen Uwe Wolf einen neuen Trainer verpflichtete, auf Rang 13, sechs Zähler vor dem ersten Abstiegsrang 17, den zurzeit Drittligaabsteiger SG Sonnenhof Großaspach einnimmt. Wolf folgte auf Roland Seitz – und holte in seinen bisherigen drei Partien mit dem Ex-Drittligisten immerhin fünf Punkte. „In Aalen muss alles stimmen, sowohl in der Defensivarbeit als auch im Spiel nach vorne in der Offensive, wenn wir mit drei Punkten wieder die Heimreise antreten wollen“, ist sich Wenzel sicher.

Bei der also durchaus anspruchsvollen Aufgabe in Aalen helfen, wird wieder Innenverteidiger und Routinier Daniel Di Gregorio, der zuletzt gegen Walldorf gelbgesperrt fehlte. Nicht dabei sind wird hingegen Mittelfeldspieler Mart Ristl, der sich im jüngsten Heimspiel einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzog. Außerdem fehlen weiterhin Serkan Göcer (Kreuzbandriss) und Maurice Springfeld (Schulter). Jonas Scholz ist nach seinem positiven Corona-Befund weiter in Quarantäne.

Außenverteidiger Tim Stegerer hat nach seinem Adduktorenabriss wieder das Teamtraining aufgenommen. Ist er sogar mit an Bord? Wenzel: „Ob er wieder nach viermonatiger verletzungsbedingter Pause gegen Aalen im Aufgebot steht, ist eher unwahrscheinlich. Ein möglicher Einsatz käme wohl noch zu früh.“

 Indessen laufen die Personalplanungen für die kommende Saison auch beim FC Homburg auf Hochtouren. Noch will Wenzel bezüglich möglichen Verstärkungen auf bestimmten Positionen keine Auskunft geben. „Erst müssen wir sehen, welche Spieler, deren Verträge auslaufen, wir weiter verpflichten“ Nicht weniger als 13 Kontrakte laufen zum Saisonende aus.

Etwa der von Stürmer Damjan Marceta. Mit seinen beiden Treffern beim 3:1-Heimsieg des FC Homburg gegen den FC Astoria Walldorf verbesserte der 26-Jährige, der 2019 vom FC Gießen zum FCH wechselte, sein Torekonto auf neun Treffer. „Es gab schon Gespräche mit dem FC Homburg. Noch ist alles offen, ob ich meinen Vertrag verlängere“, informiert Marceta, der auch mit anderen Vereinen in Verbindung steht.

Doch daran denkt Marceta nicht: ,,Wichtig ist, dass wir als Team in Aalen auftreten und möglichst optimal punkten. Klar wir werden uns gegenüber dem Heimsieg über Walldorf erheblich steigern müssen, wenn wir die drei Punkte holen wollen.“ Die Serie von zuletzt fünf ungeschlagenen Partien in Folge in der Regionalliga Südwest wolle man beim VfR Aalen weiter ausbauen.