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Trockenheit verringert Weinmosternte und Schädlingsbefall

Trockenheit verringert Weinmosternte und Schädlingsbefall

Nach der Trockenheit in diesem Jahr schrumpft voraussichtlich die Weinmosternte in Rheinland-Pfalz. Auf knapp 5,7 Millionen Hektoliter schätzten sie Experten Ende August, wie das Statistische Landesamt gestern in Bad Ems mitteilte.

Mit Blick auf den langjährigen Mittelwert wären das fast fünf Prozent weniger - und im Vergleich zum Vorjahr nahezu sechs Prozent weniger. Die Trockenheit und Hitze im Sommer verringerten aber auch den Befall mit Schädlingen wie etwa der Kirschessigfliege, die in den Vorjahren die Winzer reichlich genervt hatte.

Die Erntemenge der weißen Moste liegt nach den Schätzungen mit 3,9 Millionen Hektoliter um gut sechs Prozent unter der Vorjahresmenge. Beim Rotmost erwarten die Statistiker eine Abnahme um fünf Prozent auf 1,8 Millionen Hektoliter.

Der durchschnittliche Hektarertrag für Weißmost wird auf 90 Hektoliter je Hektar geschätzt. Bei den roten Mosten gewinnen die rheinland-pfälzischen Weinbauern voraussichtlich 95 Hektoliter je Hektar.