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Tennisclub Althornbach feiert Jubiläum

Tennisclub Althornbach : Seit 1977 dem weißen Sport verbunden

Tennisclub Althornbach blickt bei Jubiläumsfeier auf die Anfänge des Vereins und die sportlichen Erfolge zurück.

Seit vier Jahrzehnten ist der „weiße Sport“, das Tennisspiel, in der Hornbachtalgemeinde „in“. Dass Tennisgrößen wie Steffi Graf oder Boris Becker diese Sportart auch hierzulande zu einer Volkssportart werden ließen, war auch bei den Jubiläumstagen des Wochenendes spürbar. Erst drei Vorsitzende hielten in der 40-jährigen Vereinsgeschichte die Zügel in Händen. Das deutet auf Harmonie und Kontinuität im Verein hin. Manfred Kipper, amtierender Vorsitzender, brachte dies auch beim Festabend zum Ausdruck, der einer großen Familienfeier glich. Dabei kamen die Festredner bei der schmucken, idyllisch im Dorfgrün am ehemaligen Bahnhof gelegenen Sportanlage mit fünf Sandplätzen und dem nicht minder architektonisch gelungenen Vereinsheim nicht umhin, insbesondere die Jugendarbeit des TCA über den „grünen Klee“ zu loben. So stellte nicht allein Ortsbürgermeisterin Ute Klein fest, dass Vereinsjubiläen für sich betrachtet schon Grund zum Feiern seien.

Dabei spiele es überhaupt keine Rolle, wenn, wie jetzt beim TCA, nicht die übliche, zeitliche Staffelung im 25-Jährigen Feierrhythmus stattfinde. Ute Klein: „Ihr habt schon öfter in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass ihr das Feiern bestens versteht. Ob sportlicher Erfolg oder aus sonstigen Anlässen. Das Feiern gehört bei euch einfach dazu.“ Doch nicht allein dafür gab es von der Ortsbürgermeisterin höchst anerkennende Worte. Ihr besonderes Anliegen ist es nämlich gewesen, für die tolle Jugendarbeit, die beim TCA geleistet wird, ganz besonders zu danken. Ute Klein kam verständlicherweise zu diesem Jubiläum nicht mit leeren Händen. Passend zur schmucken Sportanlage gab es einen Rosenstock. Zum Dank für die Vorstandschaft eine Flasche Sekt, für die ausgezeichnete Jugendarbeit etwas in die Förderkasse und beim Herausputzen des neuen „Badezimmers“ im Vereinsheim, das ist die Umschreibung für den erneuerten Sanitärbereich gewesen, habe es von der Gemeinde einen Zuschuss gegeben.

Für das, was die Mitglieder des Tennisclubs Althornbach innerhalb von vier Jahrzehnten leisteten, fand der ehrenamtliche Beigeordnete Klaus Freiler von der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land nur eine Feststellung: „Das ist erstaunlich!“ Die sportliche Gesamtanlage passe genau in das Bild, das sich jeder von einem intakten Vereinsleben in einer Dorfgemeinschaft mache, so Klaus Freiler. Vereine würden mitgestalten beim Schaffen des Gemeinwohls. Sie würden Mitbürger integrieren und seien daher in der Gesellschaft unverzichtbar. Für den Tennisverband Pfalz gratulierte der stellvertretende Vorsitzende Roland Kupper und fand, dass gemessen an der Größe des Ortes, beim Jubiläumsverein Hervorragendes geleistet werde. Das gelte für den sportlichen Bereich ebenso wie für das, was sich die Mitglieder in diesen 40 Jahren als Bleibe schufen.

Zu den Vereinsanfängen führte der seit zwei Jahren das Amt des Vereinsvorsitzenden ausübende Manfred Kipper, der sich selbst zwar noch als „Vorstandslehrling“ bezeichnete, den Festabend jedoch recht locker und unterhaltend moderierte, zurück. In dieser im Jahr 1977 beginnenden Zeitreise, erlebten die Festgäste die Leistungen des inzwischen 230 Mitglieder zählenden Dorfvereins, nochmals passend mit. Schon nach elf Jahren gab es ein schmuckes Vereinsheim, welches ganz die Handschrift des Zweibrücker Architekten Horst Grub trägt.

Auszeichnungen beim Vereinsjubiläum: Vorsitzender Manfred Kipper, Henny Schmidt, Willi Schmit, Hedi Sauerer und Heinrich Schmitt (v. links), die für eine 40-jährige Vereinstreue geehrt wurden. Foto: nos

„Dessen Vorliebe für Holz ist bekannt, um unser Vereinsheim werden wir immer wieder regelrecht beneidet“, merkte Manfred Kipper an, der die Gesamtbaukosten für das Vereinsheim auf damals 280 000 Mark bezifferte. Heidi Bischoff stand in diesen Anfangsjahren dem Verein vor, das Jubiläum konnte sie jetzt nicht mehr miterleben. Doch Ehrenvorsitzender Siegfried Stegner war zur Stelle und strahlte mit den vielen Gästen um die Wette, weil die Tennissportler stets die Waage zwischen Sport und geselligem Leben zu halten wussten. Beim Clubheimdienst würden sich noch heute die Mitglieder einbringen, resümierte Manfred Kipper, der auch die sportlichen Erfolge der Aktiven nicht unerwähnt ließ. Bianca und Isabelle Gulich wussten gekonnt die Feierstunde musikalisch zu gestalten. Zum Festausklang gab es gestern einen „Bayrischen Frühschoppen“.