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Staatsanwaltschaft: Kein Fremdverschulden bei Autorallye-Unfall

Staatsanwaltschaft: Kein Fremdverschulden bei Autorallye-Unfall

Bei dem tödlichen Autounfall der deutschen Amateurrallye-Meisterschaft im Rhein-Lahn-Kreis hat es nach vorläufiger Einschätzung der Staatsanwaltschaft kein Fremdverschulden gegeben. Auch für einen technischen Defekt beispielsweise der Bremsen gebe es vorerst keine Anhaltspunkte, teilte die Polizei gestern mit. Vieles deute daher auf einen tragischen Fahrfehler am Samstagabend in Dessighofen hin. Die Ermittlungen dauern an.

Bei der sechsten Hombachtal-Rallye war das Auto des 59-jährigen Fahrers und seines 53 Jahre alten Beifahrers von der Landstraße abgekommen und gegen einen Baum gerast. Beide Insassen starben. Die Staatsanwaltschaft Koblenz gab am gestrigen Montag nach Angaben der Polizei die beiden Leichen und das zerstörte Fahrzeug frei.

Der Veranstalter, der Neue Automobil- und Verkehrs-Club (NAVC), teilte mit, die Strecke sei sicher gewesen. Für die behördliche Genehmigung seien die Sicherheitsauflagen sogar übererfüllt worden. Den Sachschaden des Unfallwagens schätzte die Polizei auf 10 000 Euro.