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Nach Chaos auf Straßen klärt sich Wetter auf

Nach Chaos auf Straßen klärt sich Wetter auf

Viel Schnee hat den Verkehr in rheinland-pfälzischen Höhenlagen am Wochenende teils zum Erliegen gebracht. Auch die Bahnstrecke in der Eifel war betroffen – gestern entspannte sich die Lage aber wieder. Der Wochenanfang wird trocken und sonnig.

Nach den heftigen Schneefällen vom Wochenende hat sich am gestrigen Sonntag in Rheinland-Pfalz wieder häufiger die Sonne gezeigt. Zuvor war der Verkehr in Teilen des Landes massiv behindert - betroffen war vor allem die Eifel . Die Autobahn A 1 zwischen Wittlich und Manderscheid wurde am Samstag mehrere Stunden lang komplett gesperrt. "Da geht gar nichts mehr", hatte ein Polizeisprecher in Trier gesagt. "Frau Holle gibt alles." Autofahrer hätten die Ausweichstrecken genutzt.

Weil ein Zug bei Kyllburg mit umgestürzten Bäumen kollidiert war, sperrte die Deutsche Bahn am Samstagabend die Eifelstrecke zwischen Gerolstein und Ehrang. Auch am gestrigen Vormittag wurde noch nach möglichen Ästen und Baumstämmen auf den Gleisen gesucht.

Am frühen Sonntagmorgen verloren bei Germersheim in kurzer Folge drei Autos die Gewalt über ihre Autos. Auf der eisglatten Bundesstraße B 9 verletzten sich dabei sechs Menschen, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Einige Straßen in den Höhenlagen von Eifel und Hunsrück waren wegen des Schnees schwer passierbar. Es gab laut Polizei etliche Unfälle, die aber glimpflich ausgingen. Im Landkreis Cochem-Zell hatte sich auf der Autobahn 48 am Samstag eine geschlossene Schneedecke gebildet. Der Stau wegen eines querstehenden Lastwagens löste sich am Abend aber wieder auf. Auch die Polizei in Rheinhessen verzeichnete einige kleinere Unfälle, die dem Wetter geschuldet waren.

Zwar habe in der Nacht zu gestern Glättegefahr bestanden, zum Wochenstart bleibt Rheinland-Pfalz laut Deutschem Wetterdienst aber noch vom Schnee verschont. Nach zwei sonnigen und trockenen Tagen kann es in der Nacht zum Mittwoch aber wieder regnen, in den Höhenlagen auch schneien. Weil die Temperaturen dann in die Minus-Grade fallen können, droht außerdem wieder Glatteis.