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Genusswanderung Dellfeld: Frische Luft und herrliche Speisen

Genusswanderung Dellfeld : Frische Luft und herrliche Speisen

Genusswanderung lockt viele Wanderfreunde nach Dellfeld. Künftig soll die Veranstaltung alle zwei Jahre stattfinden.

() Bei spätsommerlichem Wetter ließ sich angenehm um und in Dellfeld wandern. Dellfeld liegt im Schwarzbachtal zwischen der Sickinger Höhe und dem Zweibrücker Hügelland.

Die Natur ist reizvoll, Wanderers Herz darf höher schlagen. Im Bereich des Schwarzbachs am Anglerheim ist ein Eisvogelpaar zuhause. Man kann beide beim Fischen leicht beobachten. Einen Stich ins  Exotische  bietet sein buntes Federkleid. Die Angler lagen bei der Genusswanderung mit ihrem Speiseangebot voll im Trend. Häppchen mit geräuchertem Aal, Crevetten mit Fisch gefüllt, Lachs und Oliven, der Anblick schon trieb das Wasser im Munde zusammen. „Wir bieten es fast zum Selbstkostenpreis an“, sagte Vorsitzender Arnold Scherer, „denn wir möchten Lust auf eine Wiederholung dieser Genusswanderung machen. Sie passt gut in unseren Veranstaltungskalender. Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“.

Gekommen sind auch die befreundeten Familien Gimber aus Dellfeld und Prudöhl aus Limbach mit ihren Kindern Valerie und Annika, beide drei Jahre, mit Fahrrad und Sturzhelm. „Eine tolle Erfindung, diese Rundstrecke, und das Wetter stimmt auch“, sagen sie und die Kinder nicken eifrig.

Der Rundwanderweg umfasst zirka acht Kilometer mit acht Kraftsammelstationen mit leiblichen Genüssen. Das beim Kultur- und Sportverein angebotene „Wildschwein wie bei den Kelten“ bei den historischen Keltengräbern war bald ausverkauft.

„Wir haben noch welches gekriegt“, sagt Andreas Ullrich aus Zweibrücken, „es war wirklich gut“. Carola Seliger stimmt energisch zu. Dafür gab’s auf dem Gelände des Huberhofs in der Schulstraße, kurz vor dem Dellfelder Dorfgemeinschaftshaus, noch wunderbare „Flammkuchen mal anders“. Drei Freunde waren aus Hamburg angereist, um ihre Freunde vom Huberhof zu unterstützen. „Wir, Steffi, Tim und ich, sind Schauspieler. Ich habe im König der Löwen eine Rolle“, sagte Joachim Benoit. Ihre Hilfe war dringend nötig, denn die Flammkuchenfreunde standen Schlange.

Beteiligt mit etlichen Genüssen waren der Freizeitverein, der Kultur- und Sportverein, die Blasmusikanten, die Angler, die Kegler und der Gesangverein.

Claudia Müller, Mitveranstalterin, meinte: „Die Beteiligung war gut, wir wollen in zwei Jahren diese Wanderung wieder durchführen, immer im Wechsel mit dem Dorffest.“ Ab 18 Uhr gab es die Tombolapreise, alle gesponsert von hiesigen Geschäften und Anwohnern und auf der großen Bühne hier spielte Marco Rauch auf. Eine durch und durch gelungene Premiere.