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Karl Heiner: Ein Mann mit zahlreichen Talenten

Karl Heiner : Ein Mann mit zahlreichen Talenten

Karl Heiner feiert heute seinen 80. Geburtstag. Im Vereinsleben von Zweibrücken und Einöd ist er immer noch sehr aktiv.

Vorsitzender des Fördervereins für den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Südwestpfalz, Mitglied im Rotary-Club Homburg-Zweibrücken, Lektor in der evangelischen Kirche in Einöd mit rund zwölf Gottesdiensten im Jahr – Karl Heiner ist ein vielbeschäftigter Mann. Wer ihn sieht und hört, käme nicht so rasch auf die Idee, dass der gebürtige Zweibrücker, der seit fast 50 Jahren in Einöd lebt, am heutigen Mittwoch seinen 80. Geburtstag feiert. „Man muss etwas tun“, sagt der gelernte Kaufmann mit Blick auf sein nach wie vor enormes ehrenamtliches Engagement und seine vielfältigen Interessen.

Am 29. November 1937 erblickte der agile Jubilar in Zweibrücken das Licht der Welt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Familie, Karl Heiner und seine beiden jüngeren Brüder, gleich zweimal evakuiert: 1939 nach Speyer und 1944, als alle Zivilpersonen die Stadt verlassen mussten, sogar bis nach Neustadt an der Donau. Nach seiner Lehre zum Kaufmannsgehilfen in einem Zweibrücker Süßwarengroßhandel arbeitete er für unterschiedliche Unternehmen wie Dingler und John Deere (ehemals Heinrich Lanz) oder im kaufmännischen Bereich. „Daneben war ich sowohl kirchlich als auch musikalisch engagiert“, berichtet der Christ, schon sehr früh als Leiter der CVJM-Jungschar, „als Presbyter und von 2003 bis 2008 sogar als Vorsitzender der Bezirkssynode des Kirchenbezirks Zweibrücken, sowie 1974 als Lektor.“

Ab Anfang der 1960er Jahre leitete er lange Zeit den Posaunenchor der Stadtmission. Gemeinsam mit Ehefrau Elisabeth, geborene Borchert, sang Karl Heiner lange Jahre in der Saarpfälzischen Kantorei in Zweibrücken die Tenor-Stimme. Die Hoch-Zeit seines Wirkens erlebte das langjährige Mitglied im Deutschen Gideonbund von 1992 bis 1999 als Leiter des Alten- und Pflegeheims Johann-Hinrich-Wichernhaus in Zweibrücken. „Das waren die glücklichsten acht Jahre meiner Berufslaufbahn, weil ich dort auch viel mit meiner Frau gemeinsam machen konnte“, erinnert er sich. Hier konnte er Dank seines Interesses an diakonischer Arbeit sowie mit seiner Verwaltungserfahrung vieles bewegen.

Mit seiner Pensionierung übernahm er vor 15 Jahren den Vorsitz des Hopiz-Fördervereins, den er nach wie vor mit großem Engagement betreibt. Seinen Geburtstag feiert er im großen Kreis mit Freunden und engen Bekannten gemeinsam mit seiner Ehefrau Elisabeth, zwei Söhnen, einer Tochter, einer Schwiegertochter und zwei Enkelkindern.

Für sein nächstes Jahrzehnt wünscht er sich gute Gesundheit, um seine Ämter weiterhin mit Energie auszufüllen, Freundschaften zu pflegen und mit seiner Frau gemeinsam Kultur zu genießen.