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Rheinland-Pfalz: Digitalpakt für Schulen stößt auf reges Interesse

Auch Zweibrücken Nutznießer : Digitalpakt für Schulen stößt auf reges Interesse

In Rheinland-Pfalz werden die Mittel des Bundes für mehr Computer fleißig beantragt. Mit dem bislang bewilligten Geld können 45 500 Laptops und Tablets angeschafft werden.

Aus dem Sofortprogramm des Bundes zur Versorgung bedürftiger Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten sind in Rheinland-Pfalz bis Ende vergangener Woche 17,7 Millionen Euro bewilligt worden. 45 500 Laptops und Tablet-Computer können damit angeschafft werden, wie ein Sprecher des Bildungsministeriums mitteilte. Das Ausmaß der bewilligten Mittel entspricht einem Anteil von 73,4 Prozent der auf Rheinland-Pfalz entfallenden Mittel von 24,1 Millionen Euro.

Grundlage des Programms ist eine am 3. Juli unterzeichnete Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt des Bundes mit den Ländern. Vor allem Schüler, die in ihrer Familie keinen Zugang zu einem Computer haben, sollen einen Laptop oder Tablet-Computer als Dauerleihgabe erhalten. Die Mittel werden in Rheinland-Pfalz nach einem Sozialindex auf alle Schulträger verteilt.

Zum Start des Programms erklärte die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD), die Mittel sollten „genau dort ankommen, wo sie auch gebraucht werden, nämlich bei den Schülern, die von zu Hause aus nicht mit einem Endgerät ausgestattet werden können“. In der Corona-Pandemie sei die Frage der Ausstattung mit digitaler Technik zu einer Frage der Bildungsgerechtigkeit geworden.

Grundlage der Mittelverwendung ist eine Förderrichtlinie. Die kommunalen, kirchlichen und sonstigen Schulträger können Anträge bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) stellen.

Die Stadt Zweibrücken  ist bereits in den Genuss einer Finanzspritze im Rahmen des Digital-Paktes gekommen: Insgesamt fließen rund 2,3 Millionen Euro aus Mainz an die Schulen der Rosenstadt. Am 20. August hatte Bildungsministerin Hubig in Zweibrücken einen entsprechenden Förderbescheid überreicht (wir berichteten).

(dpa)