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Zurück in der sportlichen Heimat

Zurück in der sportlichen Heimat

Neue Wege gehen die Kegler der SG und der KSG Zweibrücken. Ab der neuen Saison treten sie als Spielgemeinschaft auf die Bahnen. Zumindest in den nächsten Jahren bei den Heimspielen im Roten Ochsen in Ixheim. Das könnte sich in weiterer Zukunft aber ändern.

Mit neu vereinten Kräften gehen die Zweibrücker Kegler in die Zukunft. Ab der neuen Runde treten die SG und die KSG als Spielgemeinschaft an (wir berichteten kurz). Vier Mannschaften schickt diese ins Rennen.

"Die Zusammenarbeit mit der SG Dellfeld hat nicht mehr so gut funktioniert, vor allem wollten wir aber wieder nach Zweibrücken zurück", erklärt Horst Köckritz, bisheriger Mannschaftsführer der Zweitliga-Truppe bei der SG Dellfeld/Zweibrücken , die Gründe für die Fusion. Von dem Zusammenschluss mit der KSG Zweibrücken erhoffen sich die SGler um Köckritz neben der Rückkehr in die eigentliche sportliche Heimat , starke und konkurrenzfähige Teams zusammenstellen zu können.

Hoffnung auf mehr Zuschauer

"Die KSG hat ausgezeichnetes Spielermaterial, ich erhoffe mir schon einiges von dem Zusammenschluss." Auch, dass - anders als in Dellfeld - wieder mehr Zuschauer den Weg zu den Spielen finden werden, die - zumindest in den kommenden Spielzeiten - auf den Bahnen im Roten Ochsen in Ixheim ausgetragen werden. Der Bahnbetreiber hat aber einen möglichen Ruhestand in zwei, drei Jahren angekündigt. "Wie es danach weitergeht, darüber will ich mir jetzt noch keine Gedanken machen - zumal es nicht in unserer Hand liegt", erklärt Köckritz zur Suche nach einer neuen Heimat , "zunächst schauen wir auf das Sportliche, auf die nächste Saison".

Dort wird die Spielgemeinschaft insgesamt mit vier Mannschaften an den Start gehen. Die Erste tritt in der 2. DCU-Bundesliga Süd an, in die die SG Dellfeld/Zweibrücken vor zwei Jahren aufgestiegen war, das zweite Zweibrücker Team läuft in der Regionalliga auf. Neben diesen beiden 200-Wurf-Mannschaften stellt die Spielgemeinschaft KSG/SG Zweibrücken zwei 100-Wurf-Truppen, eine mit vier, eine mit sechs Spielern. Welche Kegler , in welcher Mannschaft auflaufen werden, das entscheide sich in der Vorbereitung. Die KSG verfüge über starke Spieler, auch im Nachwuchsbereich, die an die Tür der Ersten klopfen, erklärt Köckritz, der "sofern es die Gesundheit und die Leistung zulassen", auch wieder in der Zweitliga-Mannschaft angreifen will. Nach einem erneuten Herz-Eingriff in den kommenden Tagen hofft der 62-Jährige, dass er bis September, spätestens Oktober wieder fit ist und dem Team weiterhelfen kann.

Dellfeld noch mit drei Teams

Die Dellfeder, mit denen die SG Zweibrücken nun sechs Jahre gemeinsam spielte, stellen in der kommenden Runde noch zwei Herrenmannschaften, die erste in der Landesliga, sowie das Frauenteam in der Regionalliga. "Wir hatten dort schon erfolgreiche Jahre", erinnert sich Köckritz. "Wir haben den Meister in der Regionalliga gemacht und den Aufstieg gefeiert." Dazu kamen der Sieg im rheinland-pfälzischen DCU-Pokal und zwei Meisterschaften mit der dritten Mannschaft. "Es war nicht alles ganz so schlecht, und wir waren sehr froh, dass Dellfeld uns damals aufgenommen hat", betont Horst Köckritz. Aber die Entfernung habe es auf Dauer nicht gebracht.

In vier Wochen geht es für die Kegler der SG KSG/SG Zweibrücken in die neue Runde. Auftakt ist am zweiten September-Wochenende. Die erste Mannschaft empfängt am Samstag, 10. September, um 14.30 Uhr den KC BG Nußloch, die zweite sonntagmorgens um zehn Uhr die BSG Bornheim. Am Samstag, 20. August, steht um 13 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen Erstliga-Aufsteiger KSV Kuhardt, bei dem auch der ehemalige KSGler Nicoali Bastian an der Kugel ist, an.