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Deutsche Jahrgangsmeisterschaften: WSF-Nachwuchs staubt zehn Medaillen ab

Deutsche Jahrgangsmeisterschaften : WSF-Nachwuchs staubt zehn Medaillen ab

Zweibrücker Schwimmer mit starken Ergebnissen bei deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin.

Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Mit zehn Medaillen im Gepäck sind die Nachwuchsschwimmer der Wassersportfreunde Zweibrücken von den deutschen Jahrgangsmeisterschaften in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) heimgekehrt. Insgesamt sprang sechsmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze sowie ein Altersklassenrekord für die den WSF-Nachwuchs heraus.

In herausragender Form präsentierte sich Michael Raje (Jahrgang 2006), der bei insgesamt vier Starts (50-, 100- und 200-Meter-Brust sowie 50-Meter-Schmetterling) vier Goldmedaillen ergatterte. Zudem stellte das Zweibrücker Schwimmtalent über die 50-Meter-Brust in 30,87 Sekunden eine Bestzeit in seinem Jahrgang auf.

Sein Teamkollege Timo Sorgius (Jahrgang 2003) zeigte sich, durch seinen Felix Weins, dem Landestrainer des Saarländischen Schwimmbundes, bestens vorbereitet auf diese Meisterschaften. Am Ende nahm der Zweibrücker zwei Goldmedaillen über die 100 Meter Freistil in 51,88 Sekunden und über die doppelte Distanz (1:52,87 min) mit nach Hause. Zudem schwamm Sorgius über die 50 und 400 Meter Freistil zu drei Silbermedaillen und sicherte sich Bronze im Rennen über 200 Meter Rücken.

Pech hatte dagegen Lukas Fritzke (Jahrgang 2006) unmittelbar vor seinem ersten Start über die 800-Meter-Freistil. Er zog sich eine Verletzung an der Schulter zu und damit war die Hoffnung, unter die Top-10 zu kommen, für den WSF-Starter zerplatzt. Trotz der Verletzung belegte er über 200 Meter Rang 17. Elfter wurde Fritzke über 400-Meter-Freistil. Bei den Langdistanzen landete der Zweibrücker Wassersportler auf den Rängen zwölf (800 Meter) und 13 (1500 Meter).

Sein Trainingskamerad Nikita Sorel Haubrich (Jahrgang 2006) war mit seiner ersten Teilnahme an den deutschen Meisterschaften zufrieden. Er landete über die 400-Meter-Freistil auf Platz 17. Zudem beendete er die 50-Meter-Schmetterling als 14. und verpasste über die 50-Meter-Rücken als Elfter nur knapp einen Platz unter den besten Zehn.

Max Strassel (Jahrgang 2004), der schon mehrmals die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften geschafft hat, belegte über die 50-Meter-Freistil Platz 26. Im Rennen über die 50-Meter-Schmetterling wurde er 20. WSF-Talent Nick Werner konnte aufgrund einer Erkrankung nicht an den Meisterschaften teilnehmen.

Mit der gesamt starken Leistung trugen die Schwimmer der Wassersportfreunde zum guten Gesamtbild der SSG Saar Max Ritter bei. Die saarländischen Schwimmer schnappten sich in Berlin insgesamt acht Goldmedaillen, sechs Mal 6 Silber und zudem zwei Mal Bronze und landeten im Medaillenspiegel am Ende vor dem SC Wiesbaden 1911 und dem SV Nikar Heidelberg auf Rang sechs.