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„Wir müssen alles besser machen“

„Wir müssen alles besser machen“

Mirko Schwarz, Trainer des Handball-Oberligisten VTZ-Saarpfalz, fordert seine Spieler zu einer kämpferischen Leistung am Sonntag bei der HSG Rhein-Nahe Bingen auf, um endlich wieder zwei Punkte einzufahren.

Nach der kleinen Negativserie mit zwei Niederlagen in Folge sind die Oberliga-Handballer der VT Zweibrücken-Saarpfalz am Sonntag unter Druck. Dann ist das Team von Trainer Mirko Schwarz ab 16 Uhr zu Gast bei der HSG Rhein-Nahe Bingen.

"Wir müssen alles besser machen als zuletzt", fordert der VTZ-Trainer. Mit 4:4 Punkten stehen die ambitionierten Zweibrücker derzeit nur auf dem achten Tabellenrang. Die Marschroute des Trainers lautet ganz klar, wieder zurück in die Spur zu finden. Dazu sei es notwendig, dass die Zweibrücker Spieler die Konzentration wieder auf das Sportliche legen. "Es muss uns gelingen, das Spiel wieder so aufzuziehen wie in den Wochen zu Beginn der Runde", betont Mirko Schwarz. Das heißt: eine bewegliche Abwehr, schnelles Umschalten und einen starken Angriff. Die Zweibrücker sollen zeigen, dass die schwache Angriffsleistung im Spiel gegen Mühlheim nur ein Ausrutscher war. Lediglich 22 Tore standen da nach 60 Minuten auf dem Papier.

Mit Bingen treffen die VTZler auf eine junge, spielstarke Mannschaft. "Die HSG agiert sehr beweglich und in ihrem flexiblem Abwehrverbund gehen sie gut zu Werke", weiß der VTZ-Trainer. Drei Niederlagen und ein Unentschieden - das ist die bisherige Saisonbilanz des kommenden Gegners, der damit auf dem 14. Tabellenplatz steht. Nachdem sich Trainer Rainer Sommer eine Auszeit genommen hat, übernimmt dort zurzeit der Co-Trainer Axel Eichholtz das Amt. Der Spielertrainer hofft auf Punkte: "Wir müssen jetzt intensiv an unseren handwerklichen Fehlern arbeiten. Wenn wir das schaffen, kommen wir in die Liga zurück - und zwar mit Macht. Die VTZ-Saarpfalz hat jetzt auch zweimal verloren und ist verunsichert. Die sollen mal zu uns kommen."

Ähnlich auch die Kampfansage des VTZ-Trainers: "Wir wollen zwei Punkte und werden kämpfen bis zum Umfallen." Mirko Schwarz will keine Ausreden gelten lassen: "Wir müssen die vielen Fehler abstellen und unseren inneren Schweinehund überwinden." Christopher Dahler wird der Mannschaft weiterhin fehlen. Ansonsten kann Mirko Schwarz aber auf alle Spieler aus seinem Kader zurückgreifen.