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VTZ siegt dank des überragenden Torhüters Peter Pcola

VTZ siegt dank des überragenden Torhüters Peter Pcola

Dank eines richtig gut aufgelegten Torhüters Peter Pcola hat die VT Zweibrücken-Saarpfalz endlich einmal wieder gewonnen. Mit 26:24 (14:10) siegte der Handball-Oberligist beim HSV Merzig-Hilbringen.

Die Handballer der VTZ haben das Siegen nicht verlernt. Nach zuletzt vier Pflichtspielniederlagen in Folge gewannen sie am Samstagabend beim HSV Merzig-Hilbringen mit 26:24 (14:10). Der alles überragende Mann bei der VTZ war Torhüter Peter Pcola, der eine ganz starke Vorstellung zeigte und nicht weniger als 20 Bälle parieren konnte. Obwohl es die Mannschaft um Trainer Mirko Schwarz am Ende etwas unnötig spannend machte, konnte sie aber dennoch einen souveränen und hoch verdienten Auswärtssieg feiern.

"Ich bin sehr froh, dass es mal wieder mit einem Sieg geklappt hat. Die Jungs haben das umgesetzt, was sie sich auch vorgenommen hatten. Besonders das Zusammenspiel Torwart-Abwehr war heute phasenweise sehr gut. Es freut mich für meine Mannschaft, dass sie sich endlich für die Arbeit belohnt hat", zeigte sich Mirko Schwarz erleichtert über den Auswärtssieg.

In der Tat war es am Samstagabend die gute Abwehrleistung, die den Sieg ermöglichte. Gerade in der ersten Halbzeit war über den Mittelblock Wiese-Marusak kaum eine Lücke zu finden. Die Gastgeber des HSV Merzig-Hilbringen musste deswegen immer wieder ihre Chance über die Halbpositionen oder Außen suchen. Doch da war dann immer noch ein glänzender aufgelegter Peter Pcola. Der kam bereits in der ersten Hälfte auf zwölf Paraden, darunter auch einige hundertprozentige Torchancen. Trotzdem blieb die Anfangsphase ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den HSV. Bis zum 5:5 konnte sich keine der Mannschaften so recht absetzen. Doch dann zog die VTZ erstmals die Zügel an. Nach dem 8:5 durch den wiedergenesenen Maurice Kaufeld, der auf der halbrechten Position eine gute Partie bot, sah sich HSV-Coach Marcus Simowski gezwungen, das Time-Out zu nehmen. Auch nach der Auszeit konnte der HSV aber nie näher als drei Tore aufschließen. Martin Mokris führte auf Mitte clever Regie und Raimonds Trifanovs zeigte sich als treffsicherer Schütze aus dem Rückraum. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit zeigte die VTZ, dass sie heute auch spielerisch zugelegt hatte. Nach einem schönen Anspiel von Mokris verwandelte Max Ulbrich zum 14:10-Halbzeitstand.

Auch der Start in die zweite Halbzeit glückte der VTZ. Mit einem Doppelschlag von Mokris zog die VTZ auf 16:10 weiter davon. Die Jungs um den angeschlagenen Kapitän Philip Wiese hatten das Spiel zu jeder Minute fest im Griff. Nach dem Treffer durch Max Ulbrich zum 23:15 in der 45. Minute schien die Partie entschieden. Doch jetzt schlichen sich immer mehr Fehler in das Spiel der VTZ ein. Die Konzentration bei den Abschlüssen nahm ab, die technischen Fehler häuften sich. Fast acht Minuten lang wollte der VTZ kein Treffer mehr gelingen. Die Sicherheit ließ immer mehr an, und bei den Gastgebern machte sich wieder Hoffnung breit, hier doch noch was Zählbares mitnehmen zu können. Das Schiedsrichtergespann avancierte in den letzten 15 Minuten zu den Hauptdarstellern der Partie. Mit teilweise ganz merkwürdigen Entscheidungen zogen sie sich immer mehr den Unmut aller Beteiligten auf sich. Mit seinem dritten Treffer nach einer klasse Einzelaktion auf Linksaußen erhöhte Ulbrich wieder auf 25:20. Doch auch jetzt gaben sich die Jungs von Trainer Marcus Simowski nicht auf und verkürzten auf 23:25. Doch die VTZ hatte immer noch ihren Torhüter im Spiel. Peter Pcola hielt, und Raimonds Trifanovs erzielte eine Minute vor Ende das 26:23, womit das Spiel entschieden war.

Auf die Frage, ob das jetzt die Trendwende war, antwortet VT-Coach Schwarz: "Es ist ein Sieg und der war wichtig. Mehr auch nicht. Ob es die Trendwende in dieser Saison war, kann man erst in einigen Wochen sagen."

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Auf einen BlickFür die VTZ spielten: Peter Pcola (1-60), Philipp Serr (bei einem Siebenmeter) im Tor, Raimonds Trifanovs 5, Sven-Malte Hoffmann 5, Maurice Kaufeld 5, Martin Mokris 4/3, Max Ulbrich 3, Alexey Wetz 2, Philip Wiese 1, Daniel Thum 1, Tomas Marusak, Marco Gubisch. jad