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Zwei Zugänge fallen aus: VTZ greift schon am Samstag in die neue Saison ein

Zwei Zugänge fallen aus : VTZ greift schon am Samstag in die neue Saison ein

Handballer tragen ihre Heimspiele nicht mehr sonntags aus. Zum Auftakt empfängt die Mannschaft von Trainer Danijel Grgic den TV Mülheim.

Die Handballer der VTZ starten am Samstag um 18 Uhr in der Westpfalzhalle in die neue Oberligasaison und empfangen mit dem TV Mülheim direkt eines der Schwergewichte der Liga. Für die Heimspiele wird es in dieser Saison eine Änderung bei der VTZ geben. Der Großteil der Spiele wird nun samstags, und nicht wie bisher sonntags, ausgetragen. Lediglich an der Uhrzeit wird sich nichts ändern. Der Anpfiff bleibt bei 18 Uhr. Die Rosenstädter um Kapitän Philip Wiese freuen sich auf den Ligastart und wollen sich im ersten Spiel gut präsentieren, auch wenn die Vorzeichen nicht optimal stehen, da mit Lars Scholly und Jacob Brauns gleich zwei Spieler ausfallen.

Die Mannschaft des TV Mülheim konnte in der vergangenen Saison die Erwartungen nur bedingt erfüllen und musste sich am Ende mit dem siebten Tabellenplatz begnügen. Vor allem bei den Auswärtsspielen konnte die Mannschaft von Trainer Hilmar Bjarnason nur zu selten ihr Leistungsmaximum abrufen und ließ immer wieder Punkte liegen. Doch das soll sich aus seiner Sicht diese Saison ändern, am besten schon gegen die VTZ.

VTZ-Trainer Danijel Grgic weiß um die Gefahren des Gegners: „Der TV Mülheim ist einer der Dinos der Oberliga und hat eine seit Jahren sehr eingespielte Mannschaft. Aus einer guten Mannschaft ragen vor allem Max Zerwas und Julian Vogt aus“, weist er auf die Schlüsselspieler des TVM hin. In der abgelaufenen Spielzeit lag die Stärke der Mülheimer Handballer vor allem in der Offensive. Hier zeichnete sich aber auch eine gewisse Abhängigkeit von ihren beiden Leistungsträgern ab, denn Vogt und Zerwas kamen im Schnitt auf fast 14 Tore. Und vor allem Rückraumspieler Max Zerwas zeigte mehr als einmal eine One-Man-Show und führte so seine Mannschaft an.

Für den Trainer der Zweibrücker geht es in seine zweite Saison. Nach der tollen Vorsaison ist man jetzt durchaus gespannt, inwieweit seine Mannschaft das Niveau halten oder gar steigern kann. Die Vorbereitung lief allerdings nicht unbedingt nach dem Geschmack des ehemaligen kroatischen Nationalspielers. „Die Vorbereitung verlief alles andere als perfekt. Dennoch kann ich sagen, dass mich gerade die letzten zwei Wochen sehr positiv gestimmt haben. Wir haben noch einige Testspiele und ein Turnier gespielt und da haben die Jungs schon teilweise sehr ordentliche Leistungen gezeigt. Trotzdem ist aber nicht alles rosig“, sagt Grgic und verweist auf die Verletztenliste. Zwei der drei Neuzugänge werden mindestens den ersten Spieltag verpassen. Rückraumspieler Scholly laboriert an einer Viruserkrankung und wird seinem Trainer ebenso wenig zur Verfügung stehen wie Rechtsaußen Brauns, der sich am Mittwoch bei der Generalprobe die Schulter ausgekugelt hat und erst mal einige Zeit ausfallen wird. Kreisläufer und Kampfmaschine Wladislaw Kurotschkin ist zwar angeschlagen, wird aber wohl dennoch auflaufen können.

„Ich bin neugierig auf den ersten Auftritt meiner Jungs, weil das erste Saisonspiel immer etwas Besonderes ist. Wir wollen aber dennoch auf jeden Fall die zwei Punkte in Zweibrücken behalten und ich hoffe, dass wir unsere Heimstärke aus der letzten Saison auch diese Runde zeigen können“, gibt Grgic eine klare Marschrichtung für die Partie am Samstag vor.

Neben dem Handball erwartet die Zweibrücker Fans noch ein weiteres Schmankerl am Samstag in der Westpfalzhalle. Die Mannschaft des Sandance (TC Royal Zweibrücken), die dieses Jahr in die 2. Bundesliga im Jazz & Modern Dance aufgestiegen ist, wird noch einen Auftritt hinlegen und eine mehr als interessante Show bieten.