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Volleyballer des SV Blieskastel-Zweibrücken wollen Platz Sechs

Volleyball : SVK: Das neue Ziel lautet Platz sechs

Die Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken wollen eine verkorkste Saison noch retten. Am Wochenende soll die kleine Siegeserie zuletzt weiter ausgebaut werden.

Siege in Klarenthal, Quierschied und Bliesen. Kurz vor Weihnachten lief es zuletzt wieder rund für die Verbandsliga-Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken. Und das war auch nötig. Zuvor hatten die Jungs von Spielertrainer Alexander Hoffmann den Saisonstart mit sieben Niederlagen am Stück ordentlich in den Sand gesetzt.

„Die Niederlagenserie zu Beginn war eigenes Verschulden. Wir waren personell so schlecht aufgestellt, dass wir die Spiele sogar verschieben wollten“, sagt Alexander Hoffmann rückblickend.

Für die ersten Partien im neuen Jahr ist der SVK wieder besser aufgestellt und will den Rückenwind aus den guten Auftritten kurz vor Weihnachten mitnehmen: „Die Siege waren unheimlich wichtig für die Mannschaft, um die Klasse zu halten“, sagt Hoffmann. Eigentlich wollten die Zweibrücker in der Verbandsliga ganz oben mitspielen. Das Ziel hat Hoffmann längst revidiert. Nun werde Platz sechs angepeilt. Das würde den sicheren Klassenverbleib bedeuten. Aktuell findet sich der SVK mit sieben Punkten Rückstand auf den Sechsten Klarenthal auf Platz acht wieder.

Der Spielertrainer gibt zu Bedenken, dass das eigentliche Saisonziel unter anderen Umständen und mit einem breiteren Kader nicht so unrealistisch zu erreichen gewesen wäre. Hoffmann: „Wenn man sich das Spiel in Quierschied (3:1, Anm. d. Red.) anschaut. Da haben wir gezeigt, dass wir eine Mannschaft von oben dominieren können.“

Dass es seit Anfang Dezember besser läuft, hat auch mit einer wichtigen Personalie zu tun: Jan Kruse war seit der Partie gegen Quierschied nach längerer Verletzung wieder mit dabei. „Jan hat unserem Spiel gut getan. Mit ihm sind wir variantenreicher und konnten in unseren Angriffsspielzügen häufiger auch mal diagonal spielen“, erklärt der Trainer.

Angesichts der fehlenden Breite im Kader stellte sich die Frage, ob die Zweibrücker im Winter noch mal personell nachlegen. Seit Dienstag steht Hoffmann mit Albert Akulenko immerhin eine weitere Option zur Verfügung. Der Libero könnte schon ab Samstag eingesetzt werden. Akulenko spielte zwar bisher nur hobbymäßig und muss sein Können in der Verbandsliga erst beweisen, Hoffmann verspircht sich aber einiges vom Neuzugang: „Er ist jung und dynamisch und kann eine echte Verstärkung sein. Durch ihn haben wir neue Möglichkeiten bei der Annahme.“

Zum Jahresauftakt muss der SVK gleich zweimal ran. Am Samstag geht es um 19 Uhr zuerst gegen den Tabellennachbar Scheidt, im Anschluss ist Klarenthal der Gegner. „Da wollen wir auf jeden Fall zwei Siege und im besten Fall sechs Punkte einfahren“, kündigt Hoffmann an. Bisher haben die Zweibrücker in dieser Saison in der Sporthalle des Hofenfels-Ggymnasium noch kein Spiel gewonnen. Die Zeichen stehen gut, dass sich das jetzt ändert.