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Volleyball-Verbandsligist Blieskastel-Zweibrücken spielt in Lockweiler

Volleyball-Verbandsliga : SVK muss nach langer Pause wieder ran

Auf Volleyball-Verbandsligist SVK Blieskastel-Zweibrücken wartet ein schweres Auswärtsspiel beim Aufsteiger.

Die Verbandsliga-Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken hatten zuletzt über einen Monat spielfrei. An die letzten Punktspiele aus dem Januar werden sie sich allerdings auch nicht gern zurückerinnern, denn es setzte – in einer Phase, in der sich der SVK eigentlich im Aufwärtstrend befand – Niederlagen in Wiesbach und Bliesen.

Nun versucht die Truppe von Spielertrainer Alexander Hoffmann die Seuchensaison in den letzten drei Spielen noch irgendwie positiv ins Ziel zu bringen. Das zur Winterpause ausgerufene Ziel Platz sechs ist für den Tabellenachten bei elf Punkten Rückstand schon nicht mehr zu erreichen.

Auf dem angepeilten sechsten Tabellenplatz liegt derzeit der kommende Gegner TV Lockweiler-Krettenich. Am Samstag ist der SVK beim Aufsteiger aus dem Kreis Wadern zu Gast. Gegen die hatten die Zweibrücker in der Hinrunde deutlich mit 0:3 in den Sätzen verloren. „Ich habe ein paar Spiele von ihnen gesehen und muss sagen, dass sie für einen Aufsteiger ziemlich stark sind“, sagt Mannschaftskapitän Andre Noll. Lockweiler-Krettenich habe einen guten Kader, in dem es sogar Drittliga-Erfahrung gebe. „Ich hoffe trotzdem, dass uns die Revanche für das Hinspiel gelingt“, sagt Noll. Der Gegner aus dem Nordsaarland hatte in der Verbandsliga-Saar vor der einmonatigen Pause einen Sieg gegen Wiesbach geholt, aber gegen den Vierten Saarwellingen verloren. „Lockweiler hat schon viele Punkte gesammelt, aber sie sind auch keine Übermannschaft“, sagt Spielertrainer Alexander Hoffmann.

Die Personalsituation am kommenden Spieltag gestaltet sich für den SVK mal wieder sehr schwierig. Hoffmann sagt, dass zwei Spieler aus privaten Gründen sicher fehlen werden. Sollten weitere Spieler ausfallen, ist ungewiss ob die Zweibrücker überhaupt antreten können.

Das wird sich wohl am Donnerstag beim Abschlusstraining klären. Andre Noll will dann dabei sein. In den letzten Wochen blieb der Routinier dem Training wegen Knieproblemen fern. Das Match am Samstag mitzumachen hat er jedoch fest vor. Die letzten drei Spieltage wolle er sich durchbeißen. „Wir sind eh ersatzgeschwächt, da kann ich nicht auch noch fehlen.“