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Volleyball-Verbandsliga: SVK feiert zweiten Saisonsieg in Quierschied

Volleyball-Verbandsliga : Deutlicher Aufwind beim SVK

Volleyball-Verbandsliga: Zweiter Saisonsieg beim 3:1 in Quierschied aber nur der erste Schritt.

Was für ein Rückrunden-Auftakt für die Volleyball-Herren des SVK Blieskastel-Zweibrücken. „Das war bärenstark“, freute sich Spielertrainer Alexander Hoffmann über den 3:1 (25:15/21:25/25:11/27:25)-Sieg beim TV Quierschied. Dementsprechend groß fiel der Jubel aus. Zumal seine Mannschaft in dieser Runde von Siegen noch nicht verwöhnt wurde. Acht Partien lang hatte das Team auf den ersten warten müssen. Im neunten Spiel legte der SVK beim Tabellenvierten nach.

„Wir haben von Anfang an dominiert“, erklärt Hoffmann. Der TVQ schickte nach ihrem 3:0 gegen den TV Saarwellingen zuvor ihren Ersatz-Zuspieler aufs Feld. „Vielleicht haben sie uns unterschätzt“, mutmaßt der SVK-Coach. Der Schuss ging aus Sicht der Gastgeber nach hinten los. Bereits im ersten Satz hatten sie beim 1:5 und 4:12 ihre beiden Auszeiten verbraucht. Erst nach der klaren 23:10-Führung der Zweibrücker konnte Quierschied vier Punkte gut machen. Der Satz ging mit 25:15 aber klar an den SVK.

Ganz so deutlich ging es im ztweiten Abschnitt nicht weiter. Nach dem 3:3 setzte sich dieses Mal der TVQ ab. „Das Problem war in dieser Phase der erste Pass“, sagt der SVK-Trainer. Nach weiteren Punktverlusten reagierte er und wechselte positionsgetreu André Noll für Stefan Nezlaw ein. „Dadurch konnten wir unsere Annahme stabilisieren und starteten die Aufholjagd.“ Doch beim Stande von 20:23 nahm Quierschied die zweite Auszeit „und uns den Schwung“. So ging der Durchgang an die Gastgeber (21:25).

Danach hatte sich die Annahme des SVK wieder stabilisiert. Das Hofffmann-Team konnte dem Gegner sein Spiel aufzwingen und ging schnell mit 9:3 in Front. Erst beim 14:5 wechselte der TVQ seinen Hauptzuspieler ein. „Doch wir konnten unseren Lauf fortsetzen.“ Mit starken Aufschlägen beendete Daniel Hoffmann den Satz (25:11).

Heiß umkämpft war der vierte Durchgang. Quierschied hatte von Beginn an die Nase vorn. „Beim Stand von 4:8 und 12:16 nahmen wir Ihnen den Wind aus den Segeln und gönnten uns eine kleine Verschnaufpause“. Die Auszeiten halfen. Wieder war es die Formation mit Daniel Hoffmann an der Angabe, die den SVK auf 16:17 heranbrachte. Mit konzentriertem Spiel ließen die Zweibrücker nicht locker, blieben auf 20:21 dran. Doch auch Quierschied behielt die Nerven und punktete immer wieder nach dem Ausgleich durch den SVK. Bis zum 24:25. „Dieses Mal waren es die Aufschläge von Waldemar Schill, ein starker Mittelangriff von Jan Kosel und ein Setzer von Michael Hoffmann, die unsere Serie ausmachte“, zeigt Hoffmann auf, wie mit drei Punkten in Folge der Satzgewinn (27:25) und damit der Gesamtsieg gelang.

„Das ganze Team hat eine starke Leistung abgerufen, wir waren auch gut besetzt“, freut sich Alexander Hoffmann über den zweiten Sieg in Serie. „Allerdings fehlt immer noch ein Libero und zwei, bis drei Mann, um variabler zu sein“, hadert er aber weiterhin mit der insgesamt dünnen Personaldecke. Besonders hebt Hoffmann gegen Quierschied die Leistung des Mittelangriffs um Stefan Nezlaw, André Noll und vor allem Jan Kosel hervor.

„Wir haben mit dem Sieg den nächsten Schritt zu unserem Jahresziel zehn Punkte gemacht“, erklärt der SVK-Trainer, dass im letzten Spiel des Jahres am Samstag beim TV Bliesen 4 ein weiterer Dreier her soll. Denn mit derzeit sieben Zählern liegen die Zweibrücker auf Rang acht. Einen vor der „ jungen, motivierten Mannschaft“, gegen die es zum Jahresabschluss geht. Die weiteren Zähler habe der SVK bitter nötig, „denn wir sind mitten im Abstiegskampf. Alle anderen vor uns haben auch gepunktet“. Immerhin auf den siebtplatzierten TV Scheidt, der nun noch fünf Zähler vor dem SVK liegt, hat dieser zwei Punkte gut gemacht. Und gegen ebendiesen sowie den Sechsten TV Klarenthal II geht es gleich zum Jahresauftakt am 11. Januar am Heimspieltag. „Das sind gleich zwei Sechs-Punkte-Spiele. Da wird sich wohl entscheiden, wo die Reise hingeht. Wir müssen mindestens Platz sieben erreichen“, betont Alexander Hoffmann, der mit einem Sieg am Samstag daher etwas beruhigter in die Weihnachtsfeiertage gehen könnte.