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Volleyball-Verbandsliga Saar: SVK Zweibrücken unterliegt im Nachholspiel in Klarenthal

Volleyball-Verbandsliga : Missglückter Abschluss einer guten Saison

Volleyball-Verbandsliga: SVK Blieskastel-Zweibrücken beendet Runde mit 2:3-Niederlage gegen den TV Klarenthall II und Rang vier.

Beim Blick auf die Abschlusstabelle kann Alexander Hoffmann zufrieden sein. Trotz der knappen 2:3 (25:22/19:25/25:17/16:25/11:15) Niederlage im abschließenden Nachholspiel beim TV Klarenthal II bleiben die Verbandsliga-Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken auf Rang vier. „Das ist eine sehr gute Saisonleistung“, bilanzierte der SVK-Trainer. Vor allem mit der Erinnerung daran, dass seine Mannschaft sich vor Rundenbeginn damit auseinandergesetzt hatte, aufgrund der dünnen Besetzung nach Abgängen der Jugendspieler sowie Niklas Wolf zurückzuziehen. „Aus Liebe zum Verein haben wir uns dafür entschieden weiterzumachen – und das war die richtige Entscheidung“, betonte Hoffmann im Rückblick.

Schon vor dem verspäteten Saisonabschluss in Klarenthal am vergangenen Wochenende – die ursprünglich für 16. Februar angesetzte Partie ist verschoben worden, weil das damalige Schiedsgericht des TV Quierschied aufgrund des zu späten Beginns die zweite Abendpartie nicht mehr anpfeifen wollte – war klar, dass die Zweibrücker nicht mehr vom vierten Platz zu vertreiben sind. „Daher konnten wir auf ein paar Positionen etwas ausprobieren“, erklärt der SVK-Spielertrainer, der nur verwundert den Kopf schütteln konnte, dass vom TV Quierschied, der auch zum Nachholspiel die Schiris hätte stellen sollen, niemand anreiste. „Das Schiedsgericht wurde durch den Klassenleiter und die Pokalleiterin gestellt“, erklärt Alexander Hoffmann. So konnten auch die letzten Punkte der Verbandsligarunde ausgespielt werden.

Und diese wollte keines der beiden Teams einfach herschenken. Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie. Bis zum 13:13 marschierten der SVK und der TVK II im Gleichschritt. Dann setzten sich die Zweibrücker auf 17:14 ab. „Danach folgte eine schwache Phase von uns.“ Klarenthal kam wieder auf 19:20 heran. Eine Auszeit und die Einwechslung von Andreas Eitel brachten den erhofften Erfolg. „Die guten Aufschläge von Stefan Nezlaw und Eitel sicherten das 25:22.“

Im zweiten Abschnitt wechselte Hoffmann etwas durch, probierte neue Aufstellungen aus. Bis zum 11:6 lief das auch ordentlich. Dann aber kämpfte sich der TVK auf 13:13 heran. Nach einem weiteren Lauf der Gastgeber, die auf 16:13 wegzogen, brachte Hoffmann Waldemar Schill und Andre Noll aufs Feld. Der Satz ging mit 19:25 dennoch verloren. Über 7:2, 8:8 und 19:13 sicherte der SVK den dritten Durchgang recht souverän mit 25:17. Zu Beginn des vierten Abschnitts zeigten die Zweibrücker dann zu große Schwächen in Aufschlag und Annahme. Klarenthal nutzte diese Schwächephase und zog über 5:3 und 16:7 auf 25:16 uneinholbar davon.

Obwohl Alexander Hoffmann die letzte Partie nutzte, um neue Formationen zu testen, „sind wir natürlich mit Siegeswillen reingegangen“. Daher sollte der Erfolg zumindest im Entscheidungssatz her. Doch daraus wurde nichts. Erneut haperte es in der Annahme, schnell lag der SVK mit 0:6 hinten. Zwar kam er nochmal auf 6:10 heran, witterte beim 9:11 sogar nochmal die Chance auf den Sieg. „Aber wir haben unser Angriffsspiel nicht sinnvoll zu Ende gebracht, auch die Feldverteidigung war schwach“, hadert Hoffmann. Mit 15:11 ging der Satz und damit der Sieg an Klarenthal.

„Wir können dennoch zufrieden mit der Saison sein“, betont der SVK-Trainer, der bereits voller Optimismus auf die kommende Runde blickt. „Unser Ziel muss es sein, den Tabellenplatz nochmal zu verbessern – Meister werden wäre natürlich super.“