1. Pfälzischer Merkur
  2. Regionalsport

Volleyball: SVK Blieskastel-Zweibrücken als Spitzenreiter in Winterpause

Volleyball-Landesligist SVK Blieskastel-Zweibrücken : SVK geht ungeschlagen in die Pause

Der Zweibrücker Landesligist feierte im Nachholspiel gegen den TV Saarwellingen IV seinen fünften 3:0-Erfolg der laufenden Saison und überwintert an der Spitze.

Wenn Alexander Hoffmann mit dem Spiel seiner Mannschaft auch nicht vollends zufrieden war, so können die Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken nun doch ganz entspannt in die Weihnachtspause gehen. Denn in der Nachholpartie am Dienstagabend gegen den TV Saarwellingen IV feierte der Spitzenreiter der Landesliga Saar mit dem 3:0 (25:21/25:22/25:20) den siebten Sieg im siebten Saisonspiel. Bereits zum fünften Mal blieb der SVK ohne Satzverlust.

Dabei sah es in der Sporthalle des Zweibrücker Hofenfels-Gymnasiums zunächst gar nicht nach diesem reibungslosen Verlauf aus. „Wir haben den Beginn verschlafen“, erklärt der Spielertrainer, der gemeinsam mit Matthias Gellert, Pavlo Kolos, Daniel Hübert, Daniel Hoffmann und Daniel Neumann die Anfangs-Sechs bildete. Und diese geriet erst einmal mit 0:6 in Rückstand. „Wir waren im Angriff ohne Durchschlagskraft.“ Nach der ersten Auszeit steigerten sich die Zweibrücker, spielten starke Schnellangriffe über Daniel Hoffmann, Kolos und Hübert. Die brachten den SVK zurück ins Spiel. In der Mitte des Satzes übernahm dieser erstmals die Führung und schaffte es, sich auf 20:15 abzusetzen. Dann aber wurde es noch einmal enger, Saarwellingen kam auf 21:24 heran. Doch die Hausherren machten den Sack schließlich zum 25:21 zu.

In den zweiten Abschnitt starteten die Gastgeber mit einer erneut guten Angriffsserie durch Daniel Hoffmann, Kolos und Hübert, die ihnen eine 6:1-Führung bescherte. Doch der TV ließ das Hoffmann-Team nicht so einfach davonkommen, glich beim 9:9 aus und zog sogar auf 13:10 vorbei. Hoffmann wechselte Waldemar Schill für Gellert ein. „Das brachte neuen Schwung und Erfahrung im Außenangriff“, erklärt der Coach. Über 15:15 und 18:16 kämpfte sich der SVK zurück und entschied den Satz letztlich mit 25:20 für sich.

Danach taten sich die Zweibrücker schwer, ihre Angriffe erfolgreich durchzubringen, wodurch sie zu Beginn des dritten Durchgangs einem 1:4 hintererlaufen mussten. Doch die Phase überwand der SVK schnell. Durch eine 6:0-Serie zog er auf 7:4 vorbei. „Ab da ließen wir dem Gegner keine Chance mehr.“ Beim Stand von 17:10 wechselte Hoffmann durch, um allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Als der TVS auf 16:18 herankam, musste er wieder reagieren, um die Führung nicht zu gefährden. Zwar kam Saarwellingen beim 18:19 bis auf einen Punkt heran. Doch der SVK Blieskastel/Zweibrücken zog wieder davon und sicherte sich auch den dritten Satz mit 25:20 zum 3:0-Gesamtsieg.

Womit Spielertrainer Alexander Hoffmann dann doch zufrieden sein konnte. Insgesamt habe Michael Hoffmann, der am Dienstag als Libero eingesetzt wurde, eine stabile Annahme gezeigt und Daniel Hoffmann überzeugte mit starken Schnellangriffen, mit denen der Gegner nicht zurechtkam. Daniel Hübert machte den Saarwellingern mit seinen Diagonalangriffen das Leben schwer und Pavlo Kolos war einmal mehr der Punktegarant. Allerdings habe der SVK den gegnerischen Mittelangriff im Block nicht unterbinden können. „Im Verlauf des Spiels konnten wir uns in der Feldverteidigung aber darauf einstellen und somit vereinzelt abwehren.“ Allerdings habe auch der gegnerische Außenangriff die Zweibrücker zu oft überwinden können.

Somit steht eine Aufgabe für das neue Jahr schon mal auf der Agenda: „Wir müssen die Blockarbeit verbessern, im Blockspiel cleverer stehen und den Block besser schließen“, erklärt der SVK-Trainer. Doch zunächst geht es für den Tabellenführer, der mit 20 Zählern drei Punkte vor dem TV Düppenweiler liegt, in die verdiente Winterpause.

Zum Auftakt in das neue Sportjahr steht für die SVK-Volleyballer am 14. Januar der nächste Heimspieltag auf dem Plan. Dann sind mit Düppenweiler und dem Dritten TV Klarenthal II (13 Pkt.) die beiden ärgsten Verfolger zu Gast.