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Abschluss: Vodicka fordert eine Reaktion

Abschluss : Vodicka fordert eine Reaktion

Nach der Pleite in Eppelheim sind die Hornets aus den Playoff-Plätzen rausgerutscht. Um die Chance auf die Teilnahme an den Entscheidungsspielen der Eishockey-Regionalliga Südwest zu wahren, muss zum Jahresabschluss heute Abend am besten ein Sieg her.

Die Hornets sind angeschlagen. Nicht nur personell. Nach der Niederlage in Eppelheim steht die Mannschaft von Trainer Tomas Vodicka gehörig unter Druck. Zumindest, wenn sie die Playoff-Plätze in dieser Saison noch erreichen will. Und genau das war eigentlich das Minimalziel des amtierenden Meisters der Eishockey-Regionalliga. Nach dem Abrutschen auf Rang fünf wird diese Aufgabe nicht einfach. Daher müssten heute Abend ab 20 Uhr im letzten Pflichtspiel des Jahres eigentlich dringend die Punkte her. Und das beim Tabellenzweiten SC Bietigheim-Bissingen.

Doch personell geht der EHC Zweibrücken vor dem letzten Pflichtspiel 2017 auf dem Zahnfleisch. Nach zahlreichen Absagen werde man mit dem letzten Aufgebot nach Bietigheim fahren, klagt Hornets-Trainer Tomas Vodicka. „Ich bin schon froh, wenn ich überhaupt zwei Reihen zusammen bekomme. Momentan befinden wir uns in einer schwierigen Situation.“ Denn neben den beruflich verhinderten Felix Stokowski, Marc Lingenfelser, Michael Neumann, Andre Nunold und Goalie Steven Teucke fehlen heute Abend voraussichtlich auch Marco Voltz und Pascal Sefrin (Oberschenkel-Verletzung). Eine Zwangspause muss zudem Kenny Matheson einlegen, der bei der 4:8-Niederlage in Eppelheim kurz vor Schluss eine Spieldauerstrafe kassierte und eine Partie aussetzen muss.

Gar nicht mehr im Trikot der Hornets auflaufen wird Matus Zaborsky. „Er ist schon am Montag heimgefahren. Drei Kontingentspieler können wir uns nicht leisten“, erklärt Vodicka. Mit Matheson, Zaborsky und dem Mitte November verpflichteten Brad Cuzner standen zuletzt drei Ausländer im Aufgebot der Zweibrücker. Die Personalentscheidung wollte er nicht weiter kommentieren. „Das hat der Vorstand hat das so entschieden. Ich bin der Trainer und arbeite mit den Spielern, die ich zur Verfügung habe.“

Den desolaten Auftritt in Eppelheim hätte man am Dienstagabend im Training mit der Mannschaft aufgearbeitet, betont Vodicka. „Wir haben das ausdiskutiert und ich hoffe, dass die Mannschaft jetzt wieder Gas gibt. Die Playoffs sind schließlich noch nicht außer Reichweite.“ Der Rückstand auf den viertplatzierten ESC Hügelsheim beträgt zwar nur einen Zähler, doch die Hornets haben auch schon ein Spiel mehr auf dem Konto. Die Eppelheimer auf Rang drei sind bereits auf fünf Punkte weg.

Eines sei für heute Abend ohnehin klar: „Das Team muss sich zusammenreißen und 60 Minuten lang kämpfen. Es kann nicht sein, dass jeder die Schuld beim anderen sucht und sofort den Kopf hängen lässt, wenn es mal nicht läuft. Es geht auch nicht, dass ein Spieler nur daran interessiert ist, in welcher Reihe er spielt“, macht Tomas Vodicka klar, dass er sich heute Abend – und auch in den weiteren sieben Partien der Hauptrunde – ein anderes Auftreten erhofft.

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