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Vierfach-Jubel wie in Sotschi? Deutsche Rodler wollen Spaß

Vierfach-Jubel wie in Sotschi? Deutsche Rodler wollen Spaß

Beim Ausflug ins Baltikum will die "Trainingsgruppe Sonnenschein" gemeinsam jubeln. Felix Loch , Natalie Geisenberger sowie die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt haben es als bayerische Gaudi-Truppe an die Spitze im Rodeln geschafft.

Neben Trainingsfleiß und Tüftelei werten die vier WM-Titelverteidiger den Zusammenhalt als Schlüssel zum Erfolg. "Wir sind eine Familie", sagt Loch.

Vor zwölf Monaten feierten sie in der olympischen Eisbahn von Sotschi den Vierfach-Coup, bei der WM im lettischen Sigulda gehört das Quartett an diesem Wochenende wieder zu den ersten Anwärtern auf Gold. "Die Athleten wollen ihre Titel verteidigen, und ich will von ihnen Topleistungen sehen, keine Frage", sagt auch Bundestrainer Norbert Loch. Die vier Sportler kennen sich seit der Jugendzeit, "wir trainieren seit gefühlt 100 Jahren zusammen", sagt Geisenberger. Allerdings beäugen andere deutsche Athleten die "Sonnenschein"-Truppe kritisch. Tatjana Hüfner etwa beklagte öffentlich, dass die Bayern in der Nationalmannschaft bevorzugt würden. Von den Misstönen wollen sich die Sportler aber nicht ablenken lassen.